Randale

Unbekannte zünden erneut DHL-Fahrzeuge an

Zwei Fahrzeuge der Posttochter DHL sind am frühen Dienstagmorgen in Wedding in Flammen aufgegangen. Mehrere Nächte in Folge hat es damit Brandanschläge auf Autos in Berlin gegeben. Erst am Donnerstag hatten ebenfalls DHL-Fahrzeuge gebrannt.

In Berlin haben erneut Unbekannte Fahrzeuge der Posttochter DHL angezündet. Auf dem Betriebsgelände der Post in der Gerichtsstraße in Wedding standen zwei DHL-Fahrzeuge in Flammen, wie die Polizei mitteilte. Der Brand wurde am frühen Dienstagmorgen in der entdeckt. Verletzt wurde niemand. Erst in der vergangenen Woche hatten Unbekannte am frühen Donnerstagmorgen in Tempelhof sieben DHL-Fahrzeuge angezündet worden. Sie waren in einer Niederlassung in der Schöneberger Straße geparkt. Die Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt, auch das Vordach des Gebäudes wurde in Mitleidenschaft gezogen. Wegen der starken Brandentwicklung mussten die Kunden eines nahe gelgenen Fitness-Studios das Gebäude vorsorglich verlassen. Verletzt wurde niemand.

Hinter dem Brandanschlag werden politische Motive vermutet. Deshalb hat der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.

Seit Jahresanfang sind mehr als 100 Autos in Berlin aus politischen Gründen angezündet worden. In den Nächten zu Sonnabend, Sonntag und Montag brannte jeweils ein Auto. Auch in diesen Fällen ist von Brandstiftung auszugehen. Möglicherweise stehen die Aktionen im Zusammenhang mit von Linksautonomen im Internet propagierten „Aktionswochen“.

Ebenfalls in Verbindung hiermit sind möglicherweise andere Brand- sowie Farbanschläge der vergangenen Nächte zu sehen. So brannte in der Nacht zu Montag ein Baugerüst auf einer Baustelle für Loftwohnungen in Kreuzberg. Unbekannte warfen in den vergangenen Nächten Steine und Flaschen auf ein Gebäude auf dem Mediaspree-Areal und beschmierten das Amtsgericht Lichtenberg mit Farbe.

Außerdem beschmutzten am Sonntaganachmittag mehrere maskierte Personen einen Verkaufspavillon für Eigentumswohnungen in Mitte an der Kreuzung Bernauer Ecke Schwedter Straße. Sie warfen faule sowie Farbeier gegen die Fensterscheiben.