Landesbank Berlin

LBBW-Vizechef rückt auf den LBB-Chefsessel

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) wirbt für den Chefposten seiner Landesbank Berlin (LBB) um den 53-jährigen Michael Horn, derzeit stellvertretender Vorstandschef der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). „Horn ist ein Favorit", hieß es aus dem Umfeld des DSGV.

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Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Landesbank Baden-Württemberg, Michael Horn, gilt als einer der Top-Kandidaten für den Chefposten bei der Landesbank Berlin (LBB). Der 53-Jährige sei einer der Favoriten, bestätigten am Donnerstag Finanzkreise entsprechende Informationen der „Financial Times Deutschland“. Horn wurde angesprochen. Das Stellenprofil passe zu ihm, hieß es in Finanzkreisen. Der 53-jährige Wirtschaftswissenschaftler sei bei der LBBW unter anderem für das Geschäft mit den Sparkassen und das Private Banking verantwortlich. Die Sparkassen hatten die LBB 2007 für 5,3 Milliarden Euro gekauft.

Weil Horn bei einem möglichen Wechsel nach Berlin im Lager der Landesbanken bliebe, ist nicht damit zu rechnen, dass ihm Steine in den Weg gelegt würden. Der Wirtschaftswissenschaftler sei aber nicht der einzige Kandidat. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) wollte sich nicht zu dem Thema äußern. Der Posten an der LBB-Spitze wird frei, weil Amtsinhaber Hans-Jörg Vetter an die Spitze der LBBW wechselt.