Entwarnung

Fliegerbombe am S-Bahnhof Wuhlheide entschärft

Ein Bombenfund am S-Bahnhof Wuhlheide hat den öffentlichen Nahverkehr lahm gelegt. Rund 200 Menschen mussten für die Dauer der Bergung ihre Arbeitsstätten verlassen. Spreng-Spezialisten machten eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich.

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Ein Bombenfund am S-Bahnhof Wuhlheide behindert den öffentlichen Nahverkehr, rund 200 Menschen müssen für die Dauer der Bergung ihre Arbeitsstätten in einem benachbarten Innovationszentrum verlassen. Bei dem Fund handelt es sich um eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Auch der Regionalverkehr wird unterbrochen.

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Bauarbeiter hatten am Mittwochmorgen in einem Waldstück nahe des S-Bahnhofes Wuhlheide eine 250 Kilo-Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Blingänger lag in etwa 1,5 Meter Tiefe nahe der Bahnstrecke Berlin - Eisenhüttenstadt.

Rund 200 Mitarbeiter des Manfred-von-Ardenne-Gewerbezentrums mussten gegen 14.30 Uhr für die Dauer der Bergungsarbeiten ihr Gebäude verlassen.

Auch die S-Bahn S3 und die Regionalbahnstrecke R1 Richtung Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt wurde während der Entschärfung gesperrt.

Rings um den Fundort hatte die Polizei eine Sperrzone mit einem Radius von 350 Metern eingerichtet.

Gegen 15.40 Uhr gab es dann Entwarnung. Das Team um den Sprengmittelexperten Dietmar Püpke (44) konnte gegen die US-amerikanische Fliegerbombe erfolgreich entschärfen. Sämtliche Verkehrseinschränkungen wurden aufgehoben.