Eiskunstlaufstar

Autonome bekennen sich zu Anschlag auf Auto

Auf das Auto des Berliner Eiskunstläufers René Lohse ist vor wenigen Tagen ein Brandanschlag verübt worden. Nun haben sich offenbar Autonome dazu bekannt. Lohse ist Soldat der Sportförderung und lebt in einer Townhouse-Siedlung – das sind die angeblichen "Gründe" für die Tat.

Autonome haben sich einem Medienberichten zufolge zu einem Brandanschlag auf das Auto des Berliner Einkunstläufers René Lohse bekannt. In der Nacht zu Montag war der Toyota des mehrfachen Deutschen Meisters im Paarlauf in Prenzlauer Berg in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. In einem Bekennerschreiben teilt die „Autonome Gruppe für Abrüstung"mit, das Auto sei zum einen angezündet worden, weil Lohse in einer Townhouse-Siedlung lebe, und diese Wohnungsbauten zur Gentrifizierung und Vertreibung anders lebender beitrage. Zudem sei Lohses Auto aber auch Ziel des Anschlages geworden, weil er Soldat sei. Lohse ist in einer Sportförderung der Bundeswehr, er ist Oberfeldwebel. Er stelle sich so aktiv hinter die Auslandseinsätze der Bundeswehr, heißt es den Berichten zufolge von den Autonomen.

Lohse sagte der „Bild“, er habe nie mit solche einer Tat gerechnet: „Ich habe hier keine Leute vertrieben“.

Laut „Bild“ prüft der Staatsschutz nun, ob es sich wirklich um einen gezielten Brandanschlag auf Lohses Auto handelte. Falls ja, müssten die Täter zuvor das Leben des Opfers ausgekundschaftete haben, sagte ein Ermittler der Zeitung.

In der Vergangenheit hatten sich Linksextreme wiederholt zu Brandanschlägen auf Autos von Firmen bekannt, die mit der Bundeswehr zusammenarbeiten. Ein Anschlag auf das Auto eines Soldaten ist aber neu.

( BMO )