Wetterstatistik

Berlin ist das wärmste Bundesland

In welcher Region Deutschlands schien 2009 die Sonne am längsten, in welcher fiel der meiste Regen. Wo war es besonders warm, und wer musste bibbern. Diese Daten hat der Deutsche Wetterdienst aufbereitet. Berlin kann einen der Rekorde für sich verbuchen.

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Klimawandel lässt Temperaturen steigen

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Berlin wärmt nicht nur das Herz: Nach Berechnungen des Deutschen Wetterdienstes kann die Hauptstadt für das Jahr 2009 mit den höchsten Durchschnittstemperaturen aller Bundesländer aufwarten. In Berlin herrsche ein Jahresmittel von 9,1 Grad, meldete der Wetterdienst am Dienstag. Damit sei es an der Spree am wärmsten. Die Durchschnittstemperatur in ganz Deutschland beträgt aufs Jahr gerechnet nur 8,2 Grad.

Beim Sonnenschein hat in Deutschland aber Mecklenburg-Vorpommern die Nase vorn – mit rund 1648 Stunden im Jahr. In Berlin lässt sich die Sonne 13 Stunden weniger sehen.

Der nasseste und auch der kälteste Ort Deutschlands lagen im vergangenen Jahr in Bayern. Nach den Aufzeichnungen des Deutschen Wetterdienstes hat es 2009 nirgendwo in der Bundesrepublik mehr geregnet als in Ruhpolding-Seehaus. Dort wurden insgesamt 2456 Millimeter Niederschlag gemessen. Im Jahresmittel am kältesten war es mit minus 4,2 Grad auf der Zugspitze bei Garmisch-Partenkirchen.