Kriminalität

Unbekannte rauben zwei Fast-Food-Filialen aus

In der Nacht zu Sonntag sind in Berlin-Neukölln nahezu zeitgleich zwei Fast-Food-Filialen überfallen worden. In einem Fall wurde ein Mitarbeiter durch einen Messerstich in den Bauch schwer verletzt.

Foto: Thomas Schroeder

Bei zwei fast zeitgleichen Überfällen auf Filialen einer Fast-Food-Kette in Neukölln sind in der Nacht zum Sonntag zwei Angestellte mit einem Messer verletzt worden – einer von ihnen schwer. Der erste Überfall ereignete sich kurz nach Mitternacht an der Silbersteinstraße. Dort stürmten zwei maskierte Männer mit einem Messer und einer Schusswaffe in das Burger-King-Restaurant und verlangten das Öffnen der Kassen. Während einer der Täter die Angestellten in Schach hielt, begab sich der Komplize zu den Kassen.

Dort drohte er einem 18-jährigen Angestellten der Fast-Food-Filiale und zwang ihn, das Geld herauszugeben. Trotzdem stach einer der Täter einem 24 Jahre alten Angestellten unvermittelt das Messer in den Bauch. Schwer verletzt sackte der Mann zusammen. Die beiden Räuber flüchteten mit der Beute in Richtung eines angrenzenden S-Bahngeländes. Der 24-Jährige Angestellte wurde stationär in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr bestand nicht.

Nur wenig später wurde dann das zweite Burger-King-Restaurant überfallen. Diesmal raubten die Täter die Schnellrestaurant-Filiale am Buckower Damm aus. Auch dort betraten zwei Täter die Geschäftsräume und bedrohten die Angestellten mit einem Messer. „Die Täter erzwangen die Öffnung der Kassen“, sagt ein Sprecher der Polizei gestern. Ein 33 Jahre alter Angestellter öffnete daraufhin die Kassen und gab die Einnahmen heraus. Dabei wurde der Mann leicht durch das Messer an seiner Hand verletzt. Die Täter flüchteten in unbekannte Richtung.

Beide Tatorte liegen nur wenige Autominuten voneinander entfernt. Nach Angaben eines Polizeisprechers sei bisher aber offen, ob dieselben Täter für die beiden Überfälle verantwortlich sind.