Rodel-Check

Das sind Berlins beste Pisten

Letze Chance für Rodelfans. Am Wochenende heißt es noch einmal Schnee satt. Wer noch einmal runterschlittern will, sollte dies unbedingt jetzt tun. In der nächsten Woche ist der knackige Winter vorbei. Wo aber macht es in Berlin am meisten Spaß? Morgenpost Online hat verschiedene Rodelberge getestet.

Rodelbahn im Fritz-Schloss-Park

Auf der rund 200 Meter langen, leicht hügeligen Strecke in Alt-Moabit mit wenig Gefälle können sich auch kleine Kinder ohne Bedenken austoben. In Schulnähe gelegen, bietet die Bahn zudem eine ideale Möglichkeit für einen kurzen Rodelausflug nach Unterrichtsschluss. Liegt zuviel Neuschnee, kommt man jedoch nicht so schnell voran. Besonders geeignet für Kinder ab drei Jahren.

Rodelstrecke im Görlitzer Park

Die Bahn in Kreuzberg ist relativ kurz, dafür stellenweise steil. Man kann von mehreren Seiten starten, so dass man nicht immer die gleiche Strecke hinunterfährt. Insgesamt bietet sich die Rodelbahn für einen Familienausflug an, vorausgesetzt die Kinder haben keine Angst vor den vielen freilaufenden Hunden. Die Schneedecke ist schon relativ dünn, Eisflächen oder größere Löcher gibt es aber nicht. Besonders geeignet für Kinder ab sieben Jahren in Begleitung Erwachsener.

Volkspark Friedrichshain

Hier gibt es eine Rodelstrecke für die ganze Familie. Fährt man von ganz oben, wird es eine ziemlich schnelle Abfahrt und der eine oder andere Huckel sorgt für zusätzlichen Reiz für die größeren Kinder. Vereist ist die Strecke nirgends. In der Mitte der Rodelbahn kreuzen die Fahrer einen Weg mit Bänken, von dort aus können kleinere Rodler starten. Der letzte Teil der Strecke ist flach. Besonders geeignet für Kinder ab drei Jahren.

Volkspark Prenzlauer Berg

Bei diesem Berg ist für jeden etwas dabei. Wenn man ihn von der Hohenschönhauser Straße betritt, kommt man direkt zu einem kleinen, flachen Hang, der sich perfekt für die ganz kleinen Kinder eignet. Kindergartengruppen treffen sich hier zum Rodeln. Es gibt weder Huckel noch steile Abschnitte. Geht man weiter in den Park hinein, sieht man auf ein echtes Highlight der Berliner Rodelbahnen: Eine Abfahrt für größere Kinder und Jugendliche, mit einigen kleineren Buckeln und einem stärkeren Gefälle am Anfang. Wer Lust hat auf eine lange, schnelle und spaßige Schlittenfahrt, ist hier richtig. Besonders geeignet: kurze Bahn auch für die Kleinsten, große Bahn besser erst für Kinder ab zwölf Jahren.

Teufelsberg in Charlottenburg

Dieser Berg ist nur etwas für echte Profirodler. Schon der Treppenaufstieg raubt einem den Atem. Dafür wird man oben mit einem tollen Ausblick belohnt und hat die Auswahl zwischen kleinen und großen Hügeln. Somit bietet sich viel Abwechslung beim Rodelausflug. Da die Pisten teilweise sehr steil und auch nicht komplett mit Schnee bedeckt sind, empfehlen wir, nur in Begleitung Erwachsener zu rodeln. Zusammen macht es ja schließlich auch mehr Spaß. Besonders geeignet für Kinder ab zwölf Jahren.

Insulaner in Schöneberg

Der Berg ist eine der Top-Adressen für ausgiebigen Fahrspaß. Die etwa 500 Meter lange Piste mit leichter Linkskurve hat keine Löcher, nur ein paar Buckel, und lässt sich gut fahren. Hier beginnt der Trubel erst nach Schulschluss. Dann strömen die Kinder aus allen Richtungen mit ihren Schlitten herbei und es wird voll. Auch Familien fühlen sich hier wohl, allerdings ist die Piste nicht unbedingt für Kleinkinder geeignet, denn die Abfahrt ist rasant. Besonders geeignet für Kinder ab sieben Jahren.

Fischtalpark an der Onkel-Tom-Straße

Rodelfans haben gleich zwei Möglichkeiten, ihre Schlitten auszufahren. Am Anfang des Parks findet man eine ziemlich holprige Strecke, rund 100 Meter lang, mit einigen Löchern gepflastert. Das Gefälle macht den Schlitten relativ schnell. Ohne Begleitung können dort Kinder ab sieben Jahren fahren.

Auf der anderen Seite des Parks (Richtung Riemeisterstraße) befindet sich eine kleinere Rodelbahn für die Jüngeren. Die Strecke ist kürzer und nicht so steil wie die Bahn an der Onkel-Tom-Straße. Besonders geeignet für Kinder ab drei Jahren.