Kriminalität

Toter in Kreuzberg – Kamera filmt mutmaßlichen Mörder

Die Polizei hat eine erste heiße Spur im Fall des Toten, der erschlagen in einem Keller in Berlin-Kreuzberg aufgefunden wurde. Eine Überwachungskamera filmte, wie das Mordopfer zusammen mit einem Unbekannten unmittelbar vor der Tat den Raum betritt. Die Berliner Polizei bittet nun Zeugen um Mithilfe.

Foto: Polizei

Nach dem Mord an einem 33-jährigen Mann in Berlin-Kreuzberg gibt es eine erste heiße Spur. Die Polizei veröffentlichte am Sonntag Bilder einer Überwachungskamera. Sie zeigen, wie der Mann am Donnerstagabend gemeinsam mit einem Unbekannten einen Keller in der Skalitzer Straße betritt. In diesem Keller war der 33-jährige Grieche am nächsten Morgen tot aufgefunden worden. Die Obduktion ergab, dass er mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen wurde.

Bei dem Toten handelt es sich um einen Mann namens Viatseslav Lefkovitis. Er hat einen griechischen Pass, wurde aber in Kasachstan geboren. Die Polizei korrigierte am Sonntag ihre ursprüngliche Darstellung, wonach der Geburtsort des Mannes Berlin sei.

In dem Mehrfamilienhaus, in dem die Leiche entdeckt wurde, sollen sich häufig Drogensüchtige getroffen haben. Deshalb werde vor allem im Drogenmilieu ermittelt. Das Opfer soll auf den Knien und vornüberbeugt mit dem Kopf auf dem Boden gefunden worden sein. Ein Polizeisprecher konnte dies auf Nachfrage allerdings nicht bestätigen.

Um Hinweise aus der Bevölkerung zu erhalten, veröffentlichte die Polizei sowohl ein Foto des Opfers als auch mehrere Bilder der Überwachungskamera. Die Mordkommission sucht nach Zeugen, die den mutmaßlichen Täter kennen.

Die Kriminalpolizei fragt:

- Wer kennt den abgebildeten Mann?

- Wer kennt seinen Aufenthaltsort?

- Wer kennt das Opfer Viatseslav Lefkovitis und kann Angaben zu seinem persönlichen Umfeld machen?

- Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Unter der Berliner Telefonnummer 030-4664-911201 sollen sich auch Zeugen melden, die das Opfer und dessen Umfeld kannten oder die die Männer am Donnerstag in der Nähe des Tatorts gesehen haben.