Benefizkonzert

Barenboim spielt für Staatsoper 235.000 Euro ein

Über einen Erlös von mehr als einer Viertelmillion Euro kann sich die Staatsoper Berlin für ihr erstes Benefizkonzert freuen. Die Einnahmen des Abends fließen in die Sanierung des Hauses Unter den Linden. Die Kosten hierfür betragen allerdings voraussichtlich mehr als 200 Millionen Euro.

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Das erste Benefizkonzert zur Sanierung der Berliner Staatsoper Unter den Linden hat einen Erlös von 235.000 Euro gebracht. Das Publikum habe der Staatskapelle, dem Dirigenten Daniel Barenboim und Startenor Rolando Villazón zugejubelt, teilte die Staatsoper am Montag mit. Auf dem Programm in der Philharmonie standen am Sonntag Werke von Mozart, Tschaikowsky und Bizet. Alle Künstler verzichteten auf eine Gage.

Die von Barenboim initiierte Reihe soll in den nächsten Jahren mit Unterstützung von Künstlern wie Plácido Domingo, José Carreras, Zubin Mehta und Lang Lang fortgesetzt werden. Die Staatsoper soll zwischen dem Sommer 2010 und 2013 renoviert werden. In der Zwischenzeit wird das Ensemble im Schiller Theater in der Bismarckstraße spielen. Die letzte Vorstellung im Opernhaus Unter den Linden ist für den 31. Mai 2010 geplant. Die Sanierungskosten sollen sich auf rund 214 Millionen Euro belaufen, von denen der Bund bis zu 200 Millionen tragen will.