Gewalt in der U-Bahn

BVG-Mitarbeiter mit Messer angegriffen

Ein Schwarzfahrer hat auf dem U-Bahnhof Jungfernheide einen BVG-Mitarbeiter angegriffen. Er hatte keinen gültigen Fahrschein und wollte sich der Kontrolle entziehen. Der Täter trat seinem Opfer gegen das Knie und zog dann ein Messer.

Ein Schwarzfahrer hat im U-Bahnhof Jungfernheide in Charlottenburg einen Kontrolleur mit einem Messer attackiert. Der 28-jährige Kontrolleur blieb aber unverletzt, weil ein Begleiter des Täters Schlimmes verhinderte. Zu dem Angriff kam es, nachdem der Kontrolleur am Mittwochnachmittag mit einem Kollegen Fahrgäste in einem Zug der U7 Richtung überprüft hatte, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Zwei junge Männer konnten keine Fahrkarte vorweisen, ein dritter nur eine ungültige.

Das Trio musste mit den Kontrolleuren aussteigen und versuchte sofort zu fliehen. Dabei trat einer der Schwarzfahrer dem BVG-Mitarbeiter gegen das Knie und wollte ihm auch ins Gesicht schlagen. Doch der Mann konnte dem Schlag ausweichen. Daraufhin holte der Angreifer ein Messer aus der Hosentasche und versuchte, auf den 28- Jährigen einzustechen. Ein Begleiter des Täters fiel ihm aber in den Arm und verhinderte weitere Attacken.

Die drei Männer flüchteten, nachdem es einem von ihnen noch gelungen war, sich von dem zweiten Kontrolleur loszureißen. Der 28-Jährige musste mit starken Schmerzen im Knie ärztlich behandelt werden. Sein Kollege wurde nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.