US-Präsidentschaftskandidat

Barack Obama plant im Juli Berlin-Besuch

Der US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Barack Obama, will offenbar Berlin besuchen. Nach Informationen von Morgenpost Online gibt es Überlegungen, während seiner Europa-Reise auch Station in der deutschen Hauptstadt zu machen. Denkbar wäre ein Auftritt Obamas am Brandenburger Tor.

Foto: JCH **DC** / AP

Der US-Präsidentschaftskandidat der Demokraten, Barack Obama, könnte noch in diesem Monat nach Berlin kommen. Nach Informationen von Morgenpost Online gibt es aus dem Vorbereitungsstab seiner Europa-Reise eine Anfrage für das letzte Juli-Wochenende. Danach soll es auch Überlegungen geben, dass Obama am Brandenburger Tor auftritt oder einen Vortrag in einem Think-Tank halten wird.

Allerdings soll der Secret Service, der für Obamas Sicherheit zuständig ist, massive Bedenken gegen einen möglichen Auftritt am Brandenburger Tor geäußert haben. Auch in Berliner Sicherheitskreisen gilt der Platz vor dem deutschen Wahrzeichen als schwer zu schützen.

Obama gilt als besonders gefährdet. Deswegen halten sich die Organisatoren mit Details zu der Europa-Reise sehr zurück. Sein Wahlkampfteam hatte am vergangenen Wochenende mitgeteilt, dass Obama neben Europa auch den Nahen Osten besuchen will. Stationen seien neben Deutschland, Frankreich und Großbritannien auch Jordanien und Israel.

Ein Sprecher der Bundesregierung sagte, Obamas Pläne seien in Berlin bekannt. Es gebe aber noch keine konkrete Terminvereinbarung. Anvisiert ist aber ein Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Auch Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) wolle den möglichen nächsten US-Präsidenten treffen.

Obama hatte bereits im vergangenen Jahr einen Besuch in Europa erwogen, wegen des harten innerparteilichen Kampfes mit Hillary Clinton um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten aber letztlich darauf verzichtet.

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