Abgeordnetenhauswahl 2016

Die Exklusiv-Interviews mit den Spitzenkandidaten

Zur Abgeordnetenhauswahl 2016 interviewt die Berliner Morgenpost die Spitzenkandidaten. Eine Übersicht.

Zur Abgeordnetenhaus wählt am 18. September werben Plakate für die Berliner Parteien. Berliner Morgenpost fragt nach, was hinter den Walversprechen steckt

Zur Abgeordnetenhaus wählt am 18. September werben Plakate für die Berliner Parteien. Berliner Morgenpost fragt nach, was hinter den Walversprechen steckt

Foto: Wolfgang Kumm / dpa

In knapp zwei Wochen wird in Berlin gewählt. Auf den letzten Metern vor dem Stichtag am 18. September werben die Berliner Kandidaten noch mal verstärkt für sich und ihre Parteien. Auf Plakaten, in Medienauftritten und auf Wahlveranstaltungen versuchen Politiker, ihre Wähler zu mobilisieren und die Bürger, die noch unentschlossen sind, für sich zu gewinnen.

Die Berliner Morgenpost stellt die Spitzenkandidaten auf den Prüfstand. Im großen Exklusiv-Interview stehen sie den Reportern Rede und Antwort. Der Clou: Es wird nichts geschnitten, es wird nichts nachträglich bearbeitet. Denn es gilt das gesprochene Wort. Hier die bislang erschienenen Exklusiv-Interviews:

Michael Müller: "Das wird eine Richtungswahl"

Den Anfang machte Berlins Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD). Vor der Kamera sprach er über die Konflikte in der Rigaer Straße, über die umstrittene Wohnraumpolitik und über den Vorwurf, er wechsle seine Meinung wie die Unterwäsche.

>>> Das gesamte Interview mit dem amtierenden Bürgermeister Michael Müller finden Sie HIER.

Klaus Lederer: "Da muss man auch mal mit Gegenwind rechnen"

Einen eigenen Kultursenator in Berlin fordern die Linken. Klaus Lederer, der Spitzenkandidat der Partei, erklärt, warum er sich vorstellen könnte, diesen Posten zu besetzen und welche politischen Ziele ihn sonst noch reizen. Außerdem spricht er über den Verlust der Wähler im Osten Berlins und über die wachsende Armut in der Stadt.

>>> Das vollständige Interview mit Klaus Lederer finden Sie HIER.

Ramona Pop: "Ich erwarte, dass Müller Farbe bekennt"

Vor laufender Kamera forderte die Spitzenkandidatin der Grünen, Ramona Pop, den Regierenden Bürgermeister Michael Müller auf, noch vor der Wahl zu erklären, ob der Eröffnungstermin für den Hauptstadtflughafen BER zu halten ist. Klare Worte, die jedoch einen Schlagabtausch auf Twitter mit dem SPD-Abgeordneten Sven Kohlmeier nach sich zogen.

>>> Das Interview mit der Spitzenkandidatin der Grünen Ramona Pop finden Sie HIER.

Sebastian Czaja: "Wir waren zu arrogant unterwegs"

"Hinfallen kann wach machen", sagt FDP-Spitzenkandidat Sebastian Czaja. Die FDP werde gebraucht, um den politischen Diskurs wieder ins Parlament zu bringen. Damit es soweit komme, müsse nach der letzten Wahlniederlage jedoch das Vertrauen zurückgewonnen werden. Das ganze Interview über Tegel, seinen Bruder und die Flüchtlingeskrise:

>>> Das Interview mit FDP-Spitzenkandidat Sebastian Czaja gibt es HIER.

Frank Henkel: "Wir haben nichts falsch gemacht"

Noch ist nicht entschieden. Noch ist Frage, wer künftig Berlin regieren wird, absolut offen. Doch bereits vor der Wahl in Berlin macht die SPD deutlich, dass sie lieber Rot-Grün oder sogar Rot-Rot-Grün will. Auch die Grünen wollen Rot-Grün. Die "Henkel-CDU" hingegen wird zum politischen Außenseiter. Der Innensenator, Frank Henkel, zeigt sich dennoch zuversichtlich. Warum der Spitzenkandidat an den Erfolg der CDU glaubt und wie die Partei zu den großen Themen der Stadt steht, finden Sie im ausführlichen Interview.

>>> Das Interview mit dem Innensenator Frank Henkel finden Sie HIER.

Georg Pazderski: "Eine Integration soll nicht stattfinden"

In aktuellen Umfragen liegt die "Alternative für Deutschland" (AfD) derzeit bei 15 Prozent. Damit würde die Partei nach der Wahl am 18. September ins Abgeordnetenhaus einziehen. Im Interview spricht der Spitzenkandidat Georg Pazderski über Angela Merkel, Flüchtlinge und Familien in Berlin.

>>> Das Interview mit Spitzenkandidat der AfD Georg Pazderski finden Sie HIER.

Wahl-O-Mat - Welche Berliner Partei passt zu mir?

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