Diskussion

Leserforum der Berliner Morgenpost: Berlin hat die Wahl

Morgenpost vor Ort: Diskussion mit sechs Spitzenkandidaten im Kino Zoo Palast

Das nächste Leserforum findet im Zoo Palast statt

Das nächste Leserforum findet im Zoo Palast statt

Foto: Wolfgang Kumm / dpa

In einem sind sich die politischen Beobachter einig: So spannend wie in diesem Jahr war eine Wahl in unserer Stadt schon lange nicht mehr. Am 18. September wählen die Berliner das neue Abgeordnetenhaus und zwölf Bezirksverordnetenversammlungen. Die Fortsetzung der rot-schwarzen Regierungskoalition gilt als eher unwahrscheinlich. Zum einen sagen Umfragen von Meinungsforschungsinstituten derzeit übereinstimmend aus, dass ein solches Bündnis keine Mehrheit fände. Zum anderen haben der Regierende Bürgermeister Michael Müller wie auch andere SPD-Politiker deutlich durchblicken lassen, dass sie wenig Neigung zu einer Neuauflage von Rot-Schwarz verspüren.

BER: 2017, 2018...?

Wann eröffnet der Flughafen BER? Der Regierende Bürgermeister Michael Müller im Interview.
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>>> Das große Müller-Interview: „Das wird eine Richtungswahl“ <<<

Mit welcher Zustimmung die SPD am Wahltag rechnen könnte, ist unter den Demoskopen umstritten. Infratest dimap sieht die Partei bei 21 Prozent, Forsa bei 26 Prozent. Insa liegt in der Mitte und rechnet mit 23 Prozent. SPD, CDU und Grüne rangieren im „Berlin Trend“, den infratest dimap für Berliner Morgenpost und RBB-Abendschau ermittelt, dicht beieinander, auch die Distanz zur Linken ist nicht groß. Immerhin: In allen Umfragen rangieren die Sozialdemokraten vor ihren politischen Mitbewerbern. Michael Müller sieht „die größten Übereinstimmungen“ mit den Grünen, schließt aber ein rot-rot-grünes Bündnis nicht aus. Das wäre auch schwierig, denn schließlich sehen die Institute auch für eine Koalition aus SPD und Grünen derzeit keine Mehrheit.

Michael Müller zum Volksentscheid Fahrrad

Im Interview mit der Berliner Morgenpost, verrät Michael Müller, wo sein Fahrrad untergebracht ist und wie er den Ausgang des Volksentscheides einschätzt.
Video: "Herr Müller, wo steht eigentlich Ihr Fahrrad?"

Hochkarätiges Podium

Wofür stehen die Parteien? Welche Ziele verfolgen sie, welches sind ihre wichtigsten Positionen? Und worin unterscheiden sie sich von ihren Kontrahenten? Die Berliner Morgenpost bietet ihren Lesern die Möglichkeit, sich am Freitag, 9. September, aus erster Hand zu informieren. Unser nächstes Leserforum in der Reihe „Morgenpost vor Ort“ trägt den Titel „Berlin hat die Wahl“. Es beginnt um 19 Uhr im Kino Zoo Palast an der Hardenbergstraße in Charlottenburg.

Das Podium unseres Leserforums ist hochkarätig besetzt. Es diskutieren sechs Spitzenkandidaten für die Wahl zum Abgeordnetenhaus – die Spitzenleute derjenigen Parteien, die nach Ansicht der Meinungsforscher die größten Chancen haben, in der kommenden Legislaturperiode ins Abgeordnetenhaus einzuziehen. Das sind Michael Müller (SPD), Regierender Bürgermeister und Landesvorsitzender seiner Partei, Frank Henkel (CDU), Innensenator und Landesvorsitzender seiner Partei, Ramona Pop (Grüne), Fraktionsvorsitzende ihrer Partei im Abgeordnetenhaus, Klaus Lederer (Linke), Abgeordneter und Landesvorsitzender seiner Partei, Sebastian Czaja (FDP), Generalsekretär der Berliner Liberalen und Georg Pazderski (AfD), Landesvorsitzender seiner Partei. Moderiert wird die Veranstaltung von Hajo Schumacher, Publizist und Kolumnist der Berliner Morgenpost.

Michael Müller zur Rigaer Straße

Der Regierende Bürgermeister, Michael Müller, im Interview mit der Berliner Morgenpost. Waren sie schon in der Rigaer Straße?
Video: "Hausbesetzer können keinen Runden Tisch erwarten"

Nach der 70 bis 80 Minuten langen Gesprächsrunde können die Teilnehmer im Publikum Fragen stellen und mitdebattieren. Die Teilnahme an unserem Leserforum ist kostenlos. Sie müssen sich allerdings zuvor in unserer Redaktion anmelden. Wie das geht, lesen Sie weiter unten. Wir bieten unseren Lesern zudem die Möglichkeit, den Ablauf des Abends mitzubestimmen. Sie können bei ihrer Anmeldung Themen nennen, die Ihnen besonders wichtig sind und die Sie beim Leserforum besprochen sehen möchten. Wir werden das bei unserer Planung berücksichtigen. Es besteht aber keine Verpflichtung, uns Themenwünsche zu übermitteln.

Verkehrspolitik spielt eine große Rolle im Wahlkampf

Es gibt viele Themen, über die es sich zu diskutieren lohnt. Da ist zum Beispiel der Wohnungsbau. Wie kommt Berlin zügig zu mehr bezahlbaren Wohnungen? Sollte nur der Mietwohnungsbau gefördert werden oder auch der Bau von selbst genutzten Eigentumswohnungen? Sollen mehr Hochhäuser errichtet werden oder größere Siedlungen „auf der grünen Wiese“? Die Verkehrspolitik ist zu einem Reizthema geworden. Der SPD und ihrem Verkehrssenator Andreas Geisel sitzen die Initiatoren des Volksentscheids für eine bessere Fahrradstadt im Nacken. Aber wie kann der Radverkehr gefördert werden ohne die Autofahrer zu verprellen?

Alle Parteien machen sich für gute Bildung stark. Die CDU tritt zum Beispiel für die Rückkehr zur Lehrerverbeamtung, die Abschaffung des Mittleren Schulabschlusses (MSA) an Gymnasien und die Wiedereinführung der Vorschule ein. Die SPD geht da nicht mit. Weitere Themen, die im Wahlkampf eine große Rolle spielen, sind zum Beispiel die Versorgung und Integration der Flüchtlinge, der soziale Zusammenhalt in der Stadt, die Wirtschaftspolitik und die Schaffung weiterer Arbeitsplätze, die Sicherheitslage in Berlin und der Umgang mit Linksradikalen sowie die Zukunft des Flughafens Tegel. Viel Stoff also für ein spannendes Leserforum.

So können Sie teilnehmen

Das Leserforum „Morgenpost vor Ort“ zum Thema „Berlin hat die Wahl“ beginnt am Freitag, 9. September, um 19 Uhr im Kinokomplex Zoo Palast an der Hardenbergstraße 29A in Charlottenburg. Es dauert etwa zwei Stunden, maximal zweieinhalb. Die Teilnahme ist für Leser unserer Zeitung kostenlos. Voraussetzung zur Teilnahme ist eine Anmeldung in unserer Redaktion unter dem Kennwort „Morgenpost vor Ort“. Das geht ganz einfach per E-Mail an aktionen@morgenpost.de, per Fax an die Nummer 030/8872 77967 oder per Postkarte/Brief an die Berliner Morgenpost, Redaktion Lokales, Kurfürstendamm 22, 10719 Berlin. Teilen Sie uns bitte mit, wie viele Plätze Sie benötigen. Abonnenten der Berliner Morgenpost schreiben bitte ihre Abonummer dazu, sie werden bei der Platzvergabe bevorzugt berücksichtigt. Anmeldungen müssen spätestens bis Donnerstag, 8. September, um 19 Uhr in der Redaktion vorliegen.

Der Zoo Palast ist sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, der Bahnhof Zoologischer Garten ist nur wenige Meter entfernt. Dort halten die S3, S5, S7 und S75, die U2 und U9 sowie zahlreiche BVG-Buslinien. Kostenpflichtige Parkplätze gibt es in mehreren Parkhäusern im nahen Umfeld.

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