Unter 20 Euro

Hier gibt es leckeren Porridge zum Frühstück

Den ganzen Tag über frisch gekocht: Das "Haferkater" in Friedrichshain ist spezialisiert auf traditionellen, schottischen Porridge.

Unter 20 Euro im Haferkater

Unter 20 Euro im Haferkater

Foto: Sebastian Blottner

In einer großen Baulücke an der Boxhagener Straße nahe Ostkreuz hat es sich der "Haferkater" gemütlich gemacht. Hinter dem originellen Namen verbirgt sich ein winziges Etablissement in einem Anbau, der einmal für Gott weiß was genutzt wurde. Heute ist er ansprechend mit Holzpanelen verkleidet und innen freundlich und anheimelnd. Eine Mischung aus Café und Bistro, wo serviert wird, was gerade hip ist: Porridge.

Ursprünglich aus Schottland, wo er seit Jahr und Tag zum Frühstück beliebt ist, hat Porridge mittlerweile Fans unter gesundheitsbewussten Essern weltweit. Porridge kann aus verschiedenen Getreiden bereitet werden, oft ist wie im "Haferkater" eben Hafer die Grundlage. Er wird vor Ort selbst geflockt und nur mit Wasser und Salz gekocht, sodass er weich wird und eine cremige Konsistenz erlangt – das unterscheidet ihn übrigens vom Müsli.

Diese Basis wird dann mit verschiedenen Zutaten verfeinert und mit Toppings nach Gusto kombiniert. So gibt es einen "Knusperkater" mit Mandeln, Cashews, Zedernkernen, Crunchys und Ahornsirup, einen "Apfelkater" mit hausgemachtem Apfelmus, Walnüssen und Zimt oder den "Bärenkater" mit Gojibeeren, Maulbeeren, Cranberries, Chiasamen, Banane und Akazienhonig. Kleine Portionen kosten maximal 2,90 Euro, große höchstens 3,80 Euro.

Die meisten Produkte sind biozertifiziert, und es wird darauf geachtet, saisonal und mit regionalen Anbietern zu arbeiten. Das schmeckt man. Der angebotene Porridge ist süß oder zumindest süßlich. Trotzdem ist der "Haferkater" nicht bloß ein Frühstücksrestaurant, und auch mittags ist es voll. Leckere Dinkel-Halloumi-, Rote-Bete-Quinoa- oder Sommersalate für knapp fünf Euro runden das Angebot ab.

Haferkater Boxhagener Straße 76–78, Friedrichshain, geöffnet Mo.–Fr., 8–16 Uhr
und Sbd.–So., 9–17 Uhr.

© Berliner Morgenpost 2018 – Alle Rechte vorbehalten.