Geschichte

Berlin bekommt ein neues Mauermuseum

Jahrzehntelang war Berlin geteilt. In einem neuen Museum an der East Side Gallery wird die Geschichte der Mauer erzählt.

In Berlin öffnet am Osterwochenende ein neues privates Museum zur Geschichte der Mauer und des Mauerfalls. Die Multimedia-Ausstellung nahe der East Side Gallery soll den Besuchern in 13 Räumen mit Interviews, Installationen und Filmen die deutsche Teilung vermitteln. "Das Museum erzählt, wie die Mauer das Leben der Menschen veränderte", teilten die Betreiber am Donnerstag mit. Zu den Beratern gehörten demnach die Historiker Gerhard Ritter und Guido Knopp. Zur Eröffnung am Samstag sollen die ersten 1000 Besucher ein kleines Stück der Berliner Mauer bekommen.

Im "The Wall Museum East Side Gallery" im alten Mühlenspeicher soll es Einblicke hinter die Kulissen der Weltpolitik geben. Auch an die Menschen, die an der Mauer ihr Leben verloren, wird erinnert. Auf einem Balkon mit Blick auf die Spree geht es um die Kinder, die beim Spielen an der Grenze zwischen Ost und West ertranken. In Berlin gibt es zur deutschen Teilung bereits die Gedenkstätte an der Bernauer Straße sowie das private Mauermuseum am Checkpoint Charlie.

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