DDR-Geschichte

Gratis-Führungen durch das alte Polizeigefängnis

Von Dezember an soll es zu einem Lernort für Schulklassen werden, später eine für die Öffentlichkeit zugängliche Erinnerungsstätte.

Blick in eine Zelle im früheren DDR-Polizeigefängnis in der Keibelstraße im Bezirk Mitte. Die Kreidestriche an der Wand zeigen vermutlich die abgelaufenen Tage in Haft

Blick in eine Zelle im früheren DDR-Polizeigefängnis in der Keibelstraße im Bezirk Mitte. Die Kreidestriche an der Wand zeigen vermutlich die abgelaufenen Tage in Haft

Foto: pa

Berlin. Leser der Berliner Morgenpost können am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, kostenlos an drei exklusiven Führungen durch das ehemalige DDR-Polizeigefängnis an der Keibelstraße 36 (Mitte) teilnehmen. Wir vergeben gemeinsam mit der Senatsbildungsverwaltung jeweils 30 Plätze für Führungen um zehn Uhr, elf Uhr und zwölf Uhr. Die Rundgänge dauern je rund 45 Minuten.

Aus Sicherheitsgründen sind die Plätze bei den Führungen begrenzt. Wer an einer kostenlosen Führung teilnehmen möchte, muss sich daher vorher in unserer Redaktion unter dem Kennwort „Keibelstraße“ anmelden. Das geht ganz einfach per E-Mail an aktionen@morgenpost.de oder per Postkarte/Brief an die Berliner Morgenpost, Redaktion Lokales, Kurfürstendamm 21, 10719 Berlin oder per Fax an 030/887 27 79 67.

Teilen Sie uns bitte mit, wie viele Plätze Sie benötigen, und notieren die Namen der Interessenten. Nennen Sie bitte auch Ihre Wunsch-Uhrzeit und eine Alternative. Anmeldungen müssen spätestens am Sonnabend, 29. September, um zwölf Uhr bei uns vorliegen. Sie werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet. Wer Plätze bekommt, wird von der Redaktion schriftlich benachrichtigt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Im berüchtigten ehemaligen Polizeigefängnis nahe dem Alexanderplatz soll künftig Geschichte lebendig werden. Von Dezember an soll es zu einem Lernort für Schulklassen werden, später eine für die gesamte Öffentlichkeit zugängliche Erinnerungsstätte. Eine Etage des Gebäudes soll mit ihren Gefängniszellen so hergerichtet werden, dass sich Schüler mit der DDR-Geschichte auseinandersetzen können. Der Bau wurde in der DDR nach dem Vorbild von US-Gefängnissen errichtet.

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