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Finanzspritze: Berliner Unternehmen Soundcloud ist gerettet

Die Investoren bescheren dem Unternehmen "die größte Finanzierung in der Geschichte". Damit ist die Insolvenz abgewendet.

Dunkle Wolken ziehen herauf: Soundcloud-Mitbegründer Alexander Ljung und Kollegen verkündeten die schlechten Nachrichten

Dunkle Wolken ziehen herauf: Soundcloud-Mitbegründer Alexander Ljung und Kollegen verkündeten die schlechten Nachrichten

Foto: Amin Akhtar

Am Freitagabend kam die erlösende Nachricht. Die Investoren The Raine Group und Temasek haben sich auf die "größte Finanzierungsrunde in der Geschichte von Soundcloud" geeinigt, teilt der Mitbegründer des Unternehmens, Alexander Ljung, mit. Zuvor war die Zukunft des Musikstreamingdiensstes ungewiss. Rund 170 Millionen Dollar wurden benötigt.

Unternehmens-Chef Alexander Ljung wird nicht mehr als CEO tätig sein, sondern als Chairman strategisch arbeiten. Neuer CEO wird Kerry Trainor, COO Mike Weissman (beide bislang Vimeo).

Die Gerüchte über das nahe Ende von Soundcloud kursieren in der Branche schon länger. Mehr als 170 Mitarbeitern wurde vor einigen Wochen gekündigt - das ist fast die Hälfte aller Mitarbeiter. Die Büros in San Francisco und London wurden geschlossen.

Soundcloud wurde im Jahr 2008 in Berlin gegründet. Auf der Plattform können Musiker ihre Songs zum Download anbieten und in Websites einbetten.

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