Kinder-Berlinale

Kritik 13: Michel & Ida aus Lönneberga

Otto, 9 Jahre

Foto: Emil & Ida i LÃnneberga / © Filmlance International AB, PennFilm Studio AB

Im schwedischen Original der Astrid-Lindgren-Geschichte heißt Michel Emil. Darum wurde im Film auch immer „Eeeemil!“ gerufen.

Emil ist ein richtiger Lausebengel, der fast nur Unfug treibt. Manches macht er zwar nicht mit Absicht, aber sein Vater sperrt ihn trotzdem immer wieder in den Schuppen, damit er über seine Dummheiten nachdenkt.

Emil geht aber gar nicht so ungern in den Schuppen, er kann dann nämlich in Ruhe seine Holzfiguren schnitzen. Seine Schwester Ida möchte das auch gerne machen, aber dafür müsste sie Unfug treiben. Emil sagt: „Unfug kommt von allein!“ Schafft Ida es auch einmal in den Schuppen?

Unfug kommt von allein

Der Zeichentrickfilm Emil und Ida zeigt das Leben zweier Geschwister aus einem kleinen Dorf in Schweden, trotzdem passiert da so viel, dass sich keiner langweilt. Der Eine treibt dauernd Unsinn und die Andere möchte es auch.

Ich würde den Film für Kinder ab sechs Jahren weiterempfehlen, weil er nicht nur witzig ist, sondern weil seine Farben mich ein bisschen an meinen Tuschkasten erinnern.

Nächste Vorstellung:

Sa 15.2., 10 Uhr Filmtheater am Friedrichshain