Kritik

Ich schwör's, ich war's nicht!

Foto: Internationale Filmfestspiele Be / Vro Boncompagni-07International

Ich schwör's ich wars nicht (Regie: Philippe Falardeau; Kanada 2008/ 110 Min., Französisch mit deutscher Einsprache, empfohlen ab 11 Jahren)

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Der zehnjährige Leon ist anders als andere Kinder, er kann sein Leben nicht ausstehen. Seine Eltern streiten sich pausenlos und seine Mutter beschließt, allein ein neues Leben in Griechenland anzufangen. Leon trifft es sehr, dass sie ihn und seinen Bruder verlässt und er versucht durch Selbstmordversuche und Rache an der glücklichen Nachbarschaft über seinen Schmerz hinweg zu kommen. Mit seiner Freundin Lea, die auch auf der Suche nach fehlenden Elternfiguren ist, will er seine Mutter aus Griechenland zurückholen. Da Leon ein Profilügner und begabter Einbrecher ist und diese Fähigkeiten natürlich ausnutzt, häufen sich seine Probleme an...

"Ich schwör's ich war's nicht!" hat mir einen Teil des wirklichen Lebens gezeigt, der mir nie bewusst gewesen war. Es ist kein typischer Kinderfilm, der nur zur Untrhaltung dient.

Dieser Film hat ein trauriges und schwieriges Thema, ist aber weil er auch viel Humor hat, für Kinder ab elf Jahren ein interessanter und ungewöhnlicher Film.

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08.02. 11:30 Uhr Cinemaxx3 Potsdamer Platz

10.02 15:30 Uhr Filmtheater am Friedrichshain

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