Nacht zu Sonntag

Wieder brannten Autos - Vermutlich politische Motive

Im gesamten Berliner Stadtgebiet gingen in der Nacht zu Sonntag vier Fahrzeuge in Flammen auf. Die Polizei vermutet, dass die Brandstiftungen politisch motiviert waren.

Zu insgesamt vier Pkw-Bränden musste die Berliner Feuerwehr in der vergangenen Nacht im gesamten Stadtgebiet ausrücken. Gegen 1.20 Uhr entdeckten Passanten an der Flensburger Straße im Hansaviertel in Mitte einen brennenden Renault Modus. Zwei geparkte Fahrzeuge in unmittelbarer Nähe wurden stark beschädigt. Ein Brandkommissariat ermittelt.

Nur 40 Minuten später, gegen 2 Uhr, entdeckte ein Fußgänger einen brennenden Subaru im Sandsteinweg in Buckow. Die Polizeibeamten konnten das Feuer löschen. Dennoch wurden zwei weitere Fahrzeuge beschädigt. In diesem Fall hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Um 3 Uhr in der Nacht waren die Löschkräfte in Adlershof an der Husstraße nahe dem Adlergestell mit Löscharbeiten beschäftigt. Dort brannte ein Opel. Ein daneben stehender VW Polo und ein Toyota wiesen trotz des schnellen Eintreffens der Feuerwehr erhebliche Brandschäden auf. Nach Angaben eines Polizeisprechers kann ein politisches Tatmotiv derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Um 4.30 Uhr wurden die Löschkräfte zu einem brennenden, mit Erdgas betriebenen VW-Caddy an der Gustav-Meyer-Allee in Gesundbrunnen alarmiert. Kurz zuvor ging ein anonymer Hinweis über das Notruftelefon ein. Das Auto und ein VW Golf wurden leicht beschädigt. Es wird vermutet, dass die Brandstiftung politisch motiviert war.