Flüchtlinge

Bulgaren aus der Eisfabrik können vorerst in Kreuzberg bleiben

Für die ehemaligen Bewohner der Eisfabrik gibt es erneut eine Lösung, allerdings wieder keine endgültige. Vorerst kümmert sich eine Kirchengemeinde um die Obdachlosen.

Foto: Bernd von Jutrczenka / dpa

Eine Kirchengemeinde in Kreuzberg kümmert sich vorerst weiter um mehrere obdachlose Bulgaren, die lange in der Berliner Eisfabrik gelebt hatten. Wie der Pfarrer der Heilig-Kreuz-Kirche, Peter Storck, am Donnerstag sagte, kommen die Betroffenen in einer Einrichtung für Wohnungslose der Gemeinde unter. Dort könnten sie bis Montag bleiben, sagte er. Erst 4 der über 20 Bulgaren hätten bislang eine andere Unterkunft gefunden, sagte er.

Die Senatsverwaltung für Soziales sagte Vertretern der Gruppe bei einem Treffen am Donnerstag keine neuen Hilfen zu. Die Betroffenen müssten sich an die zuständigen Bezirksämter wenden, sagte Senatssprecherin Constance Frey. Diese müssten dann im Einzelfall Ansprüche prüfen. Die Ämter hätten eine Liste der betroffenen Personen erhalten. Sie verwies zudem auf die Berliner Kältehilfe, die niemanden abweise.

© Berliner Morgenpost 2019 – Alle Rechte vorbehalten.