„Kiek in“

Zerstörte Kita – Zwölf Räume sind nicht mehr nutzbar

Drei Tage lang haben 52 Menschen gebraucht, um die verwüstete Kita in Marzahn wieder aufzuräumen. Jetzt müssen die Schäden begutachtet werden. Der Schaden ist ernorm.

Foto: Steffen Pletl

Die ersten Tage des neuen Jahres waren hart für die Mitarbeiter und Helfer der Kita im Ahrensfelder Vereinshaus „Kiek in“. Drei volle Tage lang haben sie in den zerstörten Räumen der Kita und des Seniorentreffs in der Rosenbecker Straße aufgeräumt. 52 Menschen waren im Einsatz. „Wir haben alles getan, was wir tun können“, sagt Geschäftsführerin Gabriele Geißler, „jetzt sind die Fachleute dran und müssen messen, was die Feuchtigkeit in den Räumen angerichtet hat. Erst wenn wir grünes Licht bekommen, können wir mit der Renovierung beginnen.“

Wie berichtet war in der Neujahrsnacht in der Einrichtung eingebrochen worden. Über das Ausmaß der Zerstörung, das die Täter zurückließen, ist Gabriele Geißler immer noch fassungslos. Zwölf der 42 Räume sind nicht mehr nutzbar, in den anderen sollen am Montag wieder der volle Kitabetrieb, die Schuldnerberatung und der Seniorennachmittag laufen. Beengt zwar, aber immerhin.

Die Kosten, alles wieder herzurichten, seien noch nicht zu ermessen, sagt Geißler. Sie rechnet mit einem sechsstelligen Betrag. Allein schaffe der gemeinnützige Verein das nicht. Um so mehr freut sich Geißler über die Unterstützung, die sie bisher erfährt. „Über die 3000 Euro des Vereins „Berliner helfen e.V.“ der Morgenpost sind wir sehr froh“, sagt sie. „Berliner helfen“ wird weiter sammeln.

Aber auch von anderen Seiten kamen Angebote. „Das Nachbarschaftsheim Schöneberg schickt ein Handwerkerteam und Spielmaterial, auch die Degewo und die Tempelhofer Ufa-Fabrik haben Hilfe angeboten und warten jetzt auf konkrete Anfragen“, so Geißler. „Wir müssen jetzt erst einmal eine Bestandsaufnahme machen.“