Riesenbohrer

Ausbau der U5 für mindestens zwei Wochen unterbrochen

Die Verlängerung der Berliner Linie U5 ist vorerst gestoppt. Bevor die Tunnelbohrmaschine „Bärlinde“ den Spreekanal untergräbt, muss der Boden eingehend untersucht werden. Das kann acht Wochen dauern.

Die Tunnelbohrmaschine „Bärlinde“ legt beim Lückenschluss der U-Bahnlinie U5 erneut eine Pause ein. Nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wird der 700 Tonnen schwere Koloss Mitte dieser Woche in eine durch eine Betonwand gesicherte Parkposition unmittelbar vor dem künftigen Bahnhof Museumsinsel manövriert.

Vor der Unterquerung des Spreekanals und des Bauschachtes für die neue Station seien Bodenuntersuchungen notwendig, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Parallel werde „Bärlinde“ für den neuen Bauabschnitt vorbereitet und gewartet. Wann die Vortriebsmaschine wieder anfahren kann, ist noch offen.

Bau der U5 mindestens zwei Wochen unterbrochen

Die Experten der BVG rechnen mit mindestens zwei, höchstens acht Wochen Zwangsstopp. Bereits vor der Spreeunterquerung hatte „Bärlinde“ im August pausiert.

Der Gesamtzeitplan für den Tunnelbau soll aber nicht gefährdet sein, sagte Reetz. Seit Juni laufen die Arbeiten.

Nach aktuellen Planungen soll die erste U5-Röhre zwischen Rotem Rathaus und Brandenburger Tor im ersten Quartal 2014 fertig sein. Derzeit sind von den 1600 Metern Tunnelstrecke 236 Meter geschafft.