Berufsverkehr

Signalstörungen behindern S-Bahnen auf Ost-West-Strecke

Bei der Berliner S-Bahn kam es am Morgen zu Zugausfällen und Verspätungen. Nur die Linie S7 war nicht betroffen. Ursache: Signalstörungen. Dabei hatte es erst am Freitag im Berufsverkehr Chaos gegeben.

Signalstörungen haben auf der Ost-West-Strecke der Berliner S-Bahn am Montagmorgen für Zugausfälle und Verspätungen gesorgt.

Lediglich die S7 war nicht betroffen, wie die S-Bahn Berlin GmbH mitteilte. Dagegen stand die S5 zwischen Lichtenberg und Ostbahnhof vorübergehend still, die S75 fuhr lediglich zwischen Wartenberg und Lichtenberg.

Die Störung an der sogenannten Gleisfreimeldeanlage sei gegen 4.30 Uhr aufgetreten, sagte ein Bahnsprecher. Die Züge müssten deshalb nach Sicht fahren. Am Mittag war die Störung behoben.

Auf der Linie S2 fahren wegen Bauarbeiten noch bis zum 11. November zwischen den Bahnhöfen Marienfelde und Priesterweg Ersatzbusse. Die S1 wird wegen Bauarbeiten vom Bahnhof Bornholmer Straße an über Blankenburg und Schönfließ bis Hohen Neuendorf umgeleitet. Bis zum 21. Oktober fahren auch zwischen Fredersdorf und Strausberg (Märkisch-Oderland) Busse.

bereits am Freitag hatte eine Pannenserie den Berliner S-Bahn-Verkehr behindert. Der Weg zur Arbeit war am Morgen für Tausende Pendler zur Geduldsprobe geworden. Gleich drei wichtige S-Bahn-Verbindungen waren im Berufsverkehr teilweise mehr als zwei Stunden lang unterbrochen. Auch danach fuhren die Züge auf der Linie S1 (Oranienburg-Potsdam) sowie auf der Ost-West-Trasse durch die Innenstadt und auf der westlichen Ringbahn noch unregelmäßig.