Berliner Wasser

Wasserhärte Berlin - Hart, aber herzlich

Die Wasserhärte in Berlin liegt mit 14 bis 25 Grad dH im harten Bereich, Wasserqualität hervorragend. Die Berliner Morgenpost erklärt, was das bedeutet.

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Das Berliner Wasser ist wie der Ruf seiner Bewohner: Hart, aber herzlich. Die hohe Wasserhärte sorgt zwar für lästige Kalkränder im Haushalt.

Der menschliche Organismus ist allerdings auf Mineralien angewiesen, die besonders in hartem Wasser reichlich vorkommen. Die Morgenpost erklärt, wo die Härte herkommt und wie Sie Ihre Haushaltsgeräte vor Verkalkung schützen können.

Das Trinkwasser ist „hart bis sehr hart“

Wasser ist überlebenswichtig, wir alle nutzen es täglich. Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium oder Natrium kommen in verschiedenen Regionen Deutschlands unterschiedlich stark im Trinkwasser vor.

Je mehr Mineralien enthalten sind, desto höher liegt die sogenannte „Wasserhärte“. Sie wird in „deutschen Härtegraden“ (dH) gemessen. Das Berliner Wasser ist sehr mineralienreich und weist daher eine Härte von durchschnittlich 14 bis 25 Grad dH auf.

Damit gilt das Trinkwasser der Hauptstadt gemäß der Skala des Wasch- und Reinigungsmittelgesetzes als „hart bis sehr hart“. Spandau liegt mit 15,4 Grad dH im unteren, Hellersdorf mit 21 Grad dH im oberen Bereich.

Berliner Wasser ist gesund

Auf die Qualität des Berliner Trinkwassers hat der hohe Härtegrad keinerlei negativen Einfluss, im Gegenteil: Die reichlich enthaltenen Mineralien stärken den menschlichen Körper und gehören zur gesunden Ernährung. Eine Wasserenthärtung ist deshalb unnötig.

Zudem weisen die Berliner Wasserwerke darauf hin, dass das Trinkwasser der Hauptstadt sämtliche Grenzwerte regelmäßig unterschreitet und deshalb bedenkenlos getrunken werden kann.

Vorsicht bei Waschmaschinen und Geschirrspülern

Etwas mehr Vorsicht ist bei Waschmaschinen und Geschirrspülern geboten. Beim Wäschewaschen reicht es allerdings in der Regel aus, das Waschmittel entsprechend der Anleitung auf der Packungsrückseite zu dosieren.

Für die Spülmaschine gibt es Spezialsalze, die für weicheres Wasser sorgen und damit Ablagerungen auf dem Geschirr oder in der Maschine verhindern. Und gegen Kalkränder in Küche oder Bad hilft nur regelmäßiges Putzen – Hausmittel wie Essig oder Zitronensäure können diese lästige Arbeit erleichtern.