Deutschland-Vertrieb

Coca-Cola bezieht neue Zentrale in Friedrichshain

Foto: Sergej Glanze / Glanze

Coca-Cola zieht um: Ab Montag leitet die Deutschland-Zentrale des Konzerns von einem neuen Standort ihre Geschäfte. Die rund 500 Angestellten arbeiten jetzt an der Spree in Friedrichshain.

Die deutsche Coca-Cola-Zentrale ist umgezogen. Neuer Standort für die rund 500 Angestellten ist ein Neubau an der Spree in Friedrichshain, wie der Getränkehersteller am Freitag mitteilte.

Zehn Jahre lang arbeiteten der Konzern in der Friedrichstraße in Mitte. Von der neuen Zentrale in der Stralauer Allee werden Produktion, Vertrieb, Strategie, Markenführung und Produktentwicklung gesteuert.

Neben der Zentrale betreibt Coca-Cola in der Hauptstadt auch einen Produktionsstandort. Das Unternehmen füllt seit Juni 1991 in Hohenschönhausen Getränke hauptsächlich für Berlin und Brandenburg ab. Insgesamt werden die über 70 Getränke vor Ort in 24 Betrieben deutschlandweit produziert. Auch international setzt Coca-Cola von Berlin aus Impulse. So entwickeln die Berliner Mitarbeiter beispielsweise die weltweite Weihnachtskampagne.

Neuer Standort vor allem umweltfreundlich

Für die Wahl des neuen Standortes spielten die Berücksichtigung von Umweltkriterien, die Einbindung in die Bauplanung für ein modernes Arbeitsplatzkonzept und die verkehrsgünstige Lage eine wesentliche Rolle.

Zudem sollen modernste Technologien zum Heizen und Kühlen genutzt werden. Gegen zu hohe Sonneneinstrahlung schirmt der elektrisch gesteuerte, außen liegende Sonnenschutz ab. Die Beleuchtung der Räume erfolgt mit Energiesparlampen und wird tageslichtabhängig gesteuert. Das Flachdach ist begrünt. Es wurden umweltverträgliche regionale Baustoffe eingesetzt.

( dpa/oje )