Umstrukturierung

VZ-Netzwerke entlassen in Berlin jeden dritten Mitarbeiter

StudiVZ & Co. sortieren sich neu. Laut einem Bericht verlieren 25 von 75 Mitarbeiter in Berlin ihren Job. Auch die Technik wird ausgelagert.

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Die VZ-Netzwerke werden umstrukturiert. Laut einem Bericht des Mediendienstes "Meedia" entlassen StudiVZ & Co. 25 ihrer 75 Mitarbeiter in Berlin. „Das Unternehmen VZ-Netzwerke befindet sich zurzeit in der Phase einer tiefgreifenden Neuordnung“, zitiert der Dienst die Chefin der VZ-Netzwerke, Stefanie Waehlert. Ein Sprecher des Unternehmens wollte sich auf Nachfrage nicht äußern und verwies auf eine für den Montag geplante Stellungnahme.

Das Technik-Team von StudiVZ und Co. ist bereits seit dem 1. Mai für ein anderes Tochterunternehmen von VZ-Besitzer Holtzbrinck Digital tätig, wie Holtzbrinck am Freitag mitteilte. In dem neuen Unternehmen mit dem Namen Devbliss arbeiteten die Programmierer an „nationalen sowie internationalen Projekten der Holtzbrinck-Gruppe“.

Eine wichtige Aufgabe sei jedoch die Neuausrichtung der VZ-Netzwerke, erklärte Holtzbrinck. Im April hatte der Chef von Holtzbrinck Digital, Markus Schunk, einen Neustart für StudiVZ und Co. für den Sommer angekündigt. Die Netzwerke kämpfen seit Jahren gegen einbrechende Nutzungszahlen. Im April verzeichneten die Seiten nur noch 47 Millionen Besuche, vor einem Jahr waren es noch 226 Millionen – ein massiver Einbruch um fast 80 Prozent.