Berliner Hauptbahnhof

Marode Bahnbrücke muss nicht saniert werden

Foto: Buddy Bartelsen

Die Brückensanierung am Berliner Hauptbahnhof ist nicht akut. Das sagt zumindest die Bahn. Dennoch gilt ein Tempolimit.

Die Deutsche Bahn will eine stabilere Konstruktion für die verschlissenen Brückenkurven am Berliner Hauptbahnhof finden. Derzeit bestehe aber aus sicherheitstechnischen Gründen kein akuter Sanierungsbedarf, sagte ein Bahnsprecher am Donnerstag auf Anfrage.

Einen Bericht der Zeitung "Der Tagespiegel", nach denen die Arbeiten an den Brücken mehr als zehn Millionen Euro kosten könnten, wollte der Sprecher nicht bestätigen. „Diese Zahlen stammen nicht von uns.“

Bis zur Erneuerung der Verbindungsteile gilt für einen Teil der Ferngleise östlich des 2006 eröffneten Bahnhofs ein Tempolimit von 40 Stundenkilometern .

Derzeit müssten die Schrauben an der Brücke monatlich kontrolliert werden, sagte der Sprecher. Aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten - wegen des erhöhten Instandhaltungsaufwands - werde besonders für Strecken mit engen Kurven nach einer stabileren Lösung gesucht. „Das geht aber nicht von heute auf morgen.“

Weder über den Zeitpunkt der Sanierung noch über die Kosten könne derzeit etwas gesagt werden.

( dpa/mim )