Prozess

Berliner gesteht Autobrandstiftung in Lichtenberg

Ein 23-Jähriger hat am Dienstag vor dem Berliner Amtsgericht eingeräumt, vor zwei Monaten einen Transporter in Lichtenberg angezündet zu haben. Er sei bei der Tat betrunken gewesen und habe deshalb wohl eine Dummheit begangen.

Foto: Steffen Pletl

Zwei Monate nach einer Autobrandstiftung hat ein 23-jähriger Berliner die Tat gestanden. Es sei eine Dummheit unter Einfluss von Alkohol gewesen, erklärte der Arbeitslose am Dienstag im Prozess vor einem Berliner Amtsgericht.

In der Nacht zum 4. November 2011 hatte der Mann im Stadtteil Lichtenberg einen Transporter angezündet. Das Auto brannte vollständig aus. Durch das Feuer wurden sieben weitere Fahrzeuge beschädigt. Der Angeklagte war nach seiner Geburtstagsfeier mit einem Freund auf dem Heimweg. Der 22-jährige Mitangeklagte soll sich an der Brandstiftung beteiligt haben. 2011 wurden in Berlin mehr als 700 Fahrzeuge angezündet und beschädigt.