Urteil

Mann nach Messerangriff aus Notwehr freigesprochen

Ein Streit um ein in zweiter Reihe geparktes Auto hätte im September 2010 in Berlin-Wedding einen Mann fast das Leben gekostet. Ein wegen gefährlicher Körperverletzung angeklagter Mann wurde jedoch freigesprochen.

Nach der Messerattacke bei einem Streit ist ein 24-jähriger Mann am Freitag vom Vorwurf der gefährlichen Körperverletzung freigesprochen worden. Dem Gericht zufolge hatte der Angeklagte in Notwehr gehandelt.

Im September 2010 war ein 32 Jahre alter Autofahren im Wedding vom Angeklagten durch Messerstiche in den Bauch lebensbedrohlich verletzt worden. Zu der Auseinandersetzung war es gekommen, weil der 24-Jährige beim Parken in zweiter Reihe gehalten hatte.