Neuer Justizsenator

Steine in Fenster von Justizsenator Braun geworfen

Seit Tagen halten sich Vorwürfe gegen den neuen Justizsenator Braun, er habe als Notar unlautere Immobiliengeschäfte beglaubigt. Jetzt haben Unbekannte Steine in vier Fensterscheiben seines Amtsitzes Steine geworfen.

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Am Amtssitz des neuen Berliner Justizsenators Michael Braun (CDU) haben Unbekannte Steine in vier Fensterscheiben geworfen. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. „Es könnte ein politischer Hintergrund vorliegen“, sagte ein Polizeisprecher am Montag. Eine Mitarbeiterin der Senatsverwaltung für Justiz hatte den Schaden am Montagmorgen entdeckt. Vermutlich am Wochenende seien Kieselsteine unterschiedlicher Größe in die Fenster von Vor- und Amtszimmer des Senators geworfen worden, hieß es. Es gibt seit Tagen Vorwürfe gegen den neuen Justizsenator Braun, er habe als Notar unlautere Immobiliengeschäfte beglaubigt.

Am Tag seiner Ernennung zum neuen Verbraucherschutz- und Justizsenator erhoben Verbraucherschützer schwere Vorwürfe gegen Michael Braun (CDU). Der Berliner Anwalt und Vorsitzende der Verbraucherzentrale Brandenburg, Jochen Resch, beschuldigte Braun, er verdiene am „grauen Immobilienmarkt“ mit. Brauns Kanzlei habe Immobilienverkäufe beglaubigt, bei denen Käufer unter Zeitdruck gesetzt und über den Tisch gezogen worden seien, sagte er.