"Festival of Lights"

Berlin strahlt wieder als leuchtendes Kunstwerk

Am Mittwochabend hat das "Festival of Lights" begonnen. Prominente Gebäude und Wahrzeichen werden knapp zwei Wochen lang zu einem leuchtenden Kunstwerk. Die Lichtkünstler des 7. "Festival of Lights" tauchen Berlin einmal mehr in schimmerndes Licht.

Der Vollmond macht die Szene perfekt: Die Siegessäule erstrahlt in ganz besonderem Licht. Sie ist eines der Berliner Wahrzeichen, die im Zuge des 7. „Festival of Lights“ dieser Tage in unterschiedlichsten Farben illuminiert werden. Insgesamt soll es 80 Installationen in zwölf Nächten geben, wie die Veranstalter ankündigten – so viele wie nie zuvor.

Bis zum 23. Oktober werden jeden Abend in der Zeit von 19 bis 24 Uhr beispielsweise der Dom, der Fernsehturm, der Hauptbahnhof und die Humboldt-Box bunt erleuchtet.

Die Motive dafür wurden von mehreren Künstlern entworfen. So erstrahlt der Dom in den Farben eines Chamäleons, auf das Brandenburger Tor wird das Wort Licht in sieben verschiedenen Sprachen projiziert. Finanziert wird die beeindruckende Licht-Show den Angaben zufolge durch eine privatwirtschaftliche Initiative.

„Das Festival ist ein großes Gesamtkunstwerk und ein Geschenk an die Menschen“, sagt Festivaldirektorin Birgit Zander. Gemeinsam mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit gab sie am Mittwochabend bei der Eröffnungsfeier „Lights On“ am Potsdamer Platz den Startschuss für die vielfältigen Lichtinstallationen.