Feuerattacken

Autobrandstifter schlagen erneut in Berlin zu

Seit Wochen sind jede Nacht bis zu 650 Polizisten in Berlin im Anti-Brandstifter-Einsatz. Auch nach der Wahl hat sich daran nichts geändert. Doch in der Nacht zum Mittwoch kam es zu mindestens drei Feuerattacken gegen Autos.

Die Serie von Autobrandstiftungen in Berlin hat sich in der Nacht zum Mittwoch fortgesetzt. Am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg brannte nach Polizeiangaben der Motor eines hochwertigen Fahrzeugs, ein weiters Auto wurde beschädigt. In der Simon-Dach-Straße in Friedrichshain traf es am frühen Mittwochmorgen einen Porsche. Auf einem Firmengelände in der Parkstraße in Hakenfelde wurden zudem die Stoßstangen von zwei Transportern angezündet. Der Inhaber der Tischlerei konnte das Feuer selbst löschen.

Nach wie vor sind nachts bis zu 650 Polizisten im Einsatz, darunter auch Beamte der Bundespolizei, um solche Brandstiftungen zu verhindern. Weil hinter einem Teil der Taten politische Hintergründe stecken könnten, hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen. Seit Jahresbeginn wurden in Berlin mehr als 550 Autos durch Brandanschläge beschädigt.