Zur Person

Katharina Thalbach

Die Bühne

Katharina Thalbach wird am 19.Januar 1954 in eine Theaterdynastie hineingeboren: Fast alle ihre Verwandten arbeiten im Theaterbetrieb. Vater ist der Schweizer Regisseur Benno Besson, Mutter die Schauspielerin Sabine Thalbach. Nach deren Tod 1966 kümmert sich Helene Weigel um ihre Ausbildung, der Vater heiratet die Schauspielerin Ursula Karusseit. 1973 kommt ihre Tochter Anna zur Welt. Ihr Vater ist der Schauspieler Vladimir Weigl.

Der Wechsel

Ende 1976 siedelt Thalbach mit ihrem Mann Thomas Brasch in den Westen über, im November 2001 stirbt er. Kurz nach ihrer Ausreise gibt sie ihr Filmdebüt im Westen in „Das Zweite Erwachen der Christa Klages“ (1977) und wird an den Bühnen von Berlin, Köln und Zürich engagiert. Sie spielte in vielen großen deutschen Filmen mit: „Sophies Entscheidung“, „Der achte Tag“ und „Sonnenallee“.

Die Oper

Mit 33 Jahren bekommt sie ihre erste Regiearbeit und inszeniert „Die Tragödie des Macbeth“ am Schiller-Theater. Es folgen weitere Inszenierungen an verschiedenen Bühnen Deutschlands, bis sie im Jahr 1997 ihre erste Oper auf die Bühne bringt, ebenfalls in Berlin, im E-Werk: „Don Giovanni“, kurz darauf an der Deutschen Oper „Das schlaue Füchslein“ und in der Semperoper in Dresden „Hänsel und Gretel“. Mozarts „Zauberflöte“ hat am 11.August bei den Seefestspielen Wannsee Premiere und läuft bis zum 28.August.

Der Spaziergang

Die Strecke führt von der Turnhalle in der Onkel-Tom-Straße bis zum Fischtalteich und von dort zu einem kleinen Häuschen am Wegrand.