Regen und Sturm

Berlin und Brandenburg vom Unwetter verschont

Zwar regnete es in Berlin und Brandeburg zwar ausgiebig, doch schwere Gewitte, Sturmböen und Hagel blieben uas.

Das in der Nacht zum Donnerstag für Berlin und Brandenburg befürchtete Unwetter hat offenbar einen Bogen um die Region gemacht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Potsdam hatte am Mittwochabend vor ergiebigem Dauerregen und vor Gewittern mit bis zu 40 Litern Regen je Quadratmeter gewarnt.

Doch nach Angaben der Polizei in Potsdam und Frankfurt (Oder) sowie der Feuerwehr in Berlin gab es zwar Regen, aber keine Unwetter. Am Donnerstagvormittag soll es zwar teilweise noch stärkeren Regen in der Region geben, später setzt sich laut Wetterdienst dann allmählich die Sonne durch. Auch der teils böige Wind soll nachlassen.

Der Süden Deutschlands kam hingegen weniger glimpflich davon. Orkanartige Sturmböen und heftige Niederschläge haben in Niederbayern enorme Schäden angerichtet. Nach Angaben der Polizei gingen am Mittwochabend innerhalb von drei Stunden etwa 600 Notrufe ein. Ein Großteil der Einsätze betraf vollgelaufene Keller und Verkehrsbehinderungen wegen umgestürzter Bäume oder heruntergefallener Äste. Verletzt wurde niemand. Nach ersten Schätzungen entstand ein Sachschaden in Höhe von 300.000 Euro.

In Aholming im Landkreis Deggendorf knickten durch den Sturm mehrere Strommasten um. Haushalte in den umliegenden Gemeinden waren ohne Strom. Wenige Kilometer entfernt wurde in Sautorn das Dach einer Reithalle durch eine Windböe teilweise weggerissen. An einem Einfamilienhaus riss der Sturm den gesamten Dachstuhl weg.

Auf der Autobahn 92 bei Plattling warf eine starke Windböe einen Lkw um. Das Fahrzeug blockierte die rechte Fahrspur, wodurch es für mehrere Stunden in Richtung München zu Verkehrsbehinderungen kam.

Auch im Zugverkehr kam es durch das Unwetter zu Beeinträchtigungen. Durch umgestürzte Bäume wurde die Strecke zwischen Zwiesel und Grafenau komplett gesperrt. Am Donnerstagmorgen fuhr dort noch immer keine Bahn.

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