Blindgänger

250-Kilogramm-Bombe in Köpenick entschärft

Wegen der Entschärfung einer 250 Kilogramm schweren Bombe kam es heute Vormittag in Köpenick zu Evakuierungen und erheblichen Verkehrseinschränkungen. 6000 Anwohner waren betroffen, darunter zwei Seniorenheime.

Die Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg hat am Donnerstagvormittag den Bahn-Verkehr in Berlin-Köpenick lahmgelegt. Die Bombe ist gegen 12.30 Uhr entschärft worden. Durch Evakuierungsmaßnahmen waren in dem Bereich insgesamt 6000 Menschen betroffen.

Die erheblichen Verkehrseinschränkungen haben sich aufgelöst. Der S-Bahnverkehr der Linie 3 war ab 09.45 Uhr zwischen Wuhlheide und Hirschgarten unterbrochen, wie ein Bahn-Sprecher sagte. Der Regionalexpress RE 1 wurde zwischen Erkner und Ostbahnhof durch Busse ersetzt.

Bereits ab 8 Uhr waren die Straßenbahnlinien 62, 63 und 68 sowie die Buslinien 164, X 69 und 269 unterbrochen.

Wegen des 250 Kilogramm schweren Blindgängers wurde der Bereich um den Bahnhof Köpenick von 9 Uhr an in einem Radius von 250 Metern evakuiert. Betroffen warenauch zwei Seniorenheime und das anliegende Einkaufszentrum.

Nach Angaben von Morgenpost Online handelte es sich um einen Bombe mit einem Aufschlagzünder.

Die Bombe war am Mittwochnachmittag bei Bauarbeiten in der Thürnagel-/Ecke Borgmannstraße gefunden worden, wie die Polizei mitteilte. Kriminaltechniker des Landeskriminalamtes haben entschieden, dass die Fliegerbombe am Fundort entschärft werden muss.

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