Rathausforum

Fünf neue Visionen für Berlins historische Mitte

Das Areal zwischen Fernsehturm und Schloßplatz soll nach dem Bau der U-Bahn ab 2017 neu gestaltet werden. Offen ist aber, wie das historische Zentrum Berlins künftig aussehen soll. Im Gespräch ist eine Bebauung, angelehnt an das alte Stadtraster. Star-Architekten setzen dem jetzt ihre Pläne mit viel Grün entgegen.

Ein Stadtpark, ein gigantisches Wasserbecken oder eine Festarena - mit solchen Visionen für die Gestaltung der Berliner Mitte zwischen Alexanderplatz und Spree gehen nun bekannte Architekturbüros und die Bauverwaltung an die Öffentlichkeit. Die gemeinsam eingebrachten Entwürfe aus den Büros David Chipperfield, Graft und Kiefer Landschaftsarchitekten sollen die Debatte über das künftige Bild eines zentralen Ortes der Hauptstadt mit anschaulichen Ideen anregen, sagte Senatsbaudirektorin Regula Lüscher.

Der Umbau des sogenannten Rathausforums mit dem Denkmal von Marx und Engels und dem Neptunbrunnen soll erst nach dem Jahr 2017 beginnen, 2012 soll ein Architekturwettbewerb ausgerufen werden. Die Art der künftigen Nutzung des 14 Hektar großen Areals ist noch völlig unklar.

Lüscher wünscht eine öffentliche Nutzung des Rathausforums mit viel Grün und viel Wasser. Allerdings hat Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) Sympathien für eine Bebauung, angelehnt an das alte mittelalterliche Stadtraster. Auch Lüschers Vorgänger Hans Stimmann macht sich für Bauten stark.

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