Berufsverkehr

Auf Berliner Stadtautobahnen kilometerlange Staus

Unfälle und Bauarbeiten haben nach Ende der Osterferien am Montagmorgen zu kilometerlangen Staus auf den Berliner Stadtautobahnen im Süden und im Norden geführt. Im Berufsverkehr besonders betroffen war die Avus A115.

Ein nahe dem Funkturm umgekippter Lastwagen sorgte sorgte am Montagmorgen auf der A115 stadteinwärts für etwa zehn Kilometer Stau. Das Fahrzeug blockierte die Autobahn stadteinwärts in Richtung Funkturm, wie ein Polizeisprecher sagte. Bei dem Unfall wurden zwei Menschen leicht verletzt.

Die Feuerwehr richtete den Lkw mit einem Kranwagen wieder auf. Die Avus war komplett gesperrt. Der Verkehr Richtung City wurde bereits am Kreuz Zehlendorf abgeleitet. Am späten Vormittag konnte die Strecke wieder freigegeben werden.

In der Gegenrichtung führten die Bauarbeiten, mit denen die geplante Sanierung der Avus vorbereitet wird, stadtauswärts zwischen Hüttenweg und Spanischer Allee zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Dort sind nur zwei Fahrspuren freigegeben, es gilt zudem eine Höchstgeschwindigkeit von 60 Kilometern pro Stunde.

Ein Unfall auf der Autobahn 111 verursachte auch im Norden Staus. Betroffen war der gesamte Autobahnabschnitt zwischen Stolpe und dem Flughafentunnel Tegel. Nähere Einzelheiten zu dem Unfall waren zunächst nicht bekannt. Auch hier erreichte der Stau im Berufsverkehr annähernd zehn Kilometer.

Die Bauarbeiten auf der Avus werden den Verkehr noch langfristig behindern. Von Mitte Juni 2011 an wird es auch stadteinwärts nur noch zwei Fahrspuren geben. Bis Ende 2013 ist eine Grundsanierung der gesamten Strecke zwischen Zehlendorf und Funkturm beabsichtigt.