Verkaufsoffener Sonntag

Berliner Händler freuen sich über klingelnde Kassen

Der Handel in Berlin und Brandenburg hat am zweiten Adventswochenende hervorragende Geschäfte gemacht. In den Geschäften sei es „rammelvoll" gewesen, freut sich der Handelsverband.

Foto: Christian Hahn

Volle Geschäfte, klingende Kassen: Der Handel in Berlin und Brandenburg hat sich über hervorragende Geschäfte am zweiten Adventswochenende gefreut. „Das war insgesamt ein Super- Wochenende“, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands, Günter Päts, am Sonntag. Nach vorläufiger Einschätzung sei es für beide Bundesländer das umsatzstärkste Wochenende in diesem Jahr. Insbesondere in den Einkaufszentren und in Fachgeschäften in Citylage sei es sehr voll gewesen.

Gefragt waren laut Päts vor allem Lebensmittel, da viele Süßigkeiten für den Nikolaustag am Montag kauften. Auch Spezialitäten wie Tee sowie CDs, Parfums und andere Weihnachtsgeschenke wurden massenhaft verkauft. Darüber hinaus ging viel Winterkleidung über die Ladentheken, etwa warme Schuhe, Schals und Mützen.

In Berlin war es der erste von zwei verkaufsoffenen Adventssonntagen. Mindestens 6000 Läden beteiligten sich und öffneten zwischen 13.00 und 20.00, darunter alle Warenhäuser und Einkaufszentren. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts gibt es in diesem Jahr in Berlin nur noch zwei statt vier verkaufsoffene Adventssonntage, den nächsten am 19. Dezember.

In Brandenburg gibt es keine landesweit einheitliche Adventsregelung. Dort können die Kommunen selbst bestimmen, an welchen Sonntagen sie die Öffnung erlauben. Voraussetzung ist ebenfalls, dass sie die Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts beachten, wonach keine zwei direkt aufeinanderfolgenden Sonntage verkauft werden darf.

Voll war es nach Angaben von Päts am Sonntag unter anderem im A10- Center Wildau, das von 13.00 bis 18.00 Uhr öffnete. Außerdem habe der Handel überall dort gute Erfolge erzielt, wo parallel Weihnachtsmärkte geöffnet waren. „In kleineren Städten wie Angermünde, Wittenberge oder Finsterwalde lief zwar der Samstag ganz gut, am Sonntag machten aber viele Geschäfte gar nicht auf“, sagte der Verbandsvertreter. Man hoffe nun, dass der verkaufsoffene Sonntag am vierten Advent den zweiten noch einmal toppe.