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Mehr Daten - der neue Berliner Kriminalitätsatlas

Der interaktive Kriminalitäts-Atlas von Morgenpost Online zeigt Ihnen, wie gefährlich - und wie sicher - es wo in Berlin ist - für jeden Bezirk und jeden Stadtteil Berlins. Das neue Update der interaktiven Grafik erfasst nun mehr als doppelt so viele Datensätze als zuvor.

Morgenpost Online hat den Kriminalitätsatlas überarbeitet: Die neue interaktive Grafik (bitte hier klicken) zeigt nun die Daten aus vier Jahren, von 2006 bis 2009. Dargestellt wird jetzt außerdem, wie sich Kriminalität in insgesamt 15 Deliktarten (vorher waren es weniger) auf die zwölf Bezirke und ihre jeweiligen Ortsteile auswirkt.

Die Grafik von Morgenpost Online zeigt die jeweilige Häufigkeitszahl für Berlin, die zwölf Bezirke und alle Ortsteile - das ist die Quote der Straftaten pro 100.000 Einwohner im jeweiligen Gebiet. Erfasst werden Delikte von schwere Körperverletzung über Einbruch und Fahrradiebstahl bis hin zu Graffiti.

Die Grafik basiert auf dem Bericht "Kriminalitätsbelastung in öffentlichen Räumen" der Berliner Polizei. Diese Untersuchung wurde bislang zwei Mal für jeweils zwei Jahre herausgegeben (PDF-Download: Bericht 2007 , der die Jahre 2006 und 2007 umfasst; Bericht 2009 , der die Jahre 2008 und 2009 umfasst).

Die Kriminalitätsbelastung der Berliner Stadtteile wird mit der sogenannten Häufigkeitszahl berechnet – das ist die Zahl der Delikte pro 100.000 Einwohner des jeweiligen Gebietes. Das kann durchaus zu Fehlinterpretationen führen. Beispiel Olympiastadion: Dort kommt es im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen immer wieder zu Straftaten. Die Gegend ist eher dünn besiedelt – entsprechend hoch ist die Häufigkeitszahl (in der Grafik als "K-Faktor" bezeichnet).

Ebenso gibt es spezifische Anziehungspunkte für Kriminalität, die in einigen Kiezen besonders groß sind – U-Bahn-Stationen zum Beispiel. Es kann also durchaus sein, dass sich in einem Stadtteil die Kriminalität an einem speziellen Ort konzentriert (der in der Karte nicht eigens aufgeführt wird), was letztlich dazu führt, dass der Stadtteil, weil er in dieser Statistik die kleinste geografische Größe ist, insgesamt als stark von Kriminalität belastet ausgewiesen wird. Das gilt es bei der Betrachtung der Daten zu beachten.

>>> Hier geht's zum neuen Kriminalitätsatlas für Berlin .