Charlottenburg

Geldautomaten zum zweiten Mal aufgesprengt

Zum zweiten Mal innerhalb von drei Wochen ist in ein und derselben Bankfiliale in Berlin-Charlottenburg ein Geldautomat gesprengt worden.

Beim ersten Mal vor drei Wochen hat es nicht geklappt, da versuchten sie es noch mal: Bislang unbekannte Täter haben in einer Postbank-Filiale in Charlottenburg einen Geldautomaten gesprengt. Um an das Geld zu kommen, leiteten sie ein Gasgemisch in den Automaten und zündeten es. Mitte Januar 2011 war die Bankfiliale an der Otto-Suhr-Allee schon einmal Ziel eines Anschlags geworden. Dabei war am 17. Januar der Geldautomat zwar beschädigt worden, die Täter waren aber nicht an die Geldkassette gelangt.

Im Wiederholungsfall hatte ein Anwohner am Montag gegen 3.30 Uhr einen lauten Knall gehört und die Polizei gerufen. Als die Beamten eintrafen, waren die Täter geflüchtet. Am Tatort hatten sie eine Gasflasche und Banknoten zurückgelassen. Durch die Wucht der Explosion wurden die Eingangstür der Bank nach außen gedrückt und die gesamte Einrichtung des Vorraumes zerstört, teilte die Polizei mit. Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt. Die Filiale wird mehrere Tag geschlossen bleiben müssen.

In den vergangenen Monaten waren in Berlin und Brandenburg wiederholt Geldautomaten gesprengt worden. Anfang Januar stellte die Polizei zwei mutmaßliche Täter in Lindow (Ostprignitz-Ruppin) kurz nach der Tat. Beide Täter waren bewaffnet.