Help Music Award

Veranstalter bricht Benefizfestival in Tempelhof ab

Der "Help Music Award", der auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof als größtes Benefizfestival Deutschlands über die Bühne gehen sollte, wurde in der Nacht zu Sonntag vorzeitig beendet. Es kamen zu wenig Besucher, sagt der Veranstalter.

Nach dem "Berlin Festival" ist im ehemaligen Flughafen Tempelhof zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit eine musikalische Großveranstaltung abgebrochen worden. Der "Help Music Award", der im Hangar 2 als größtes Benefizfestival Deutschlands über die Bühne gehen sollte, wurde in der Nacht zu Sonntag vorzeitig beendet. Als Grund dafür werden auf der Homepage des Organisators "Think Pink Media GmbH" zu geringe Besucherzahlen angegeben.

Mit großen Versprechen war das Festival am Freitag gestartet. In vier Hangars sollten 150 Bands und DJs für den guten Zweck spielen und engagierte Musiker für ihr Engagement geehrt werden. "Musik schafft Brücken" lautete das Motto. Doch ob Samy Deluxe, Sido oder die Fantastischen Vier: Von den angekündigten Stars ließen sich die wenigsten blicken. Bereits am ersten Tag mussten Hunderte Besucher in Regen und Kälte auf Einlass warten, da die Bühne noch nicht aufgebaut war. Zwei Stunden Verzögerung waren die Folge. "Die Organisation hätte besser sein können", formulierte es Jo Halbig von der Punkband Killerpilze zurückhaltend.

Im September hatte der unkontrollierte Besucherandrang vor den Einlassschleusen an den Bühnenzugängen dazu geführt, dass das "Berlin Festival" auf Anraten der Polizei von den Veranstaltern vorzeitig beendet wurde.

( BM )