Geschlossener Techno-Club

Geschichte der "Bar 25" wird verfilmt

250 Stunden Filmmaterial dokumentieren über sieben Jahre legendäre Partywochenenden der mittlerweile geschlossenen Berliner Techno-Institution. Daraus soll nun ein Kinofilm geschnitten werden.

Foto: Michael Brunner

Die Geschichte der vor kurzem geschlossenen „Bar 25“, international bekannter Techno-Club in Berlin, soll in die Kinos kommen. Ein Filmteam sei bereits dabei, das „spannende Material“ aus sieben Jahren Bar-Geschichte am Spreeufer zu sichten und zu verarbeiten, sagte Inhaber Juval Dieziger.

Dokumentiert würden nicht nur die legendären Partywochenenden, sondern auch der Alltag des Bar-Teams und das jahrelange Tauziehen mit der Politik um ein dauerhaftes Bleiberecht. Insgesamt liegen 250 Stunden Filmmaterial vor. Zur Finanzierung wurden Anträge bei Filmförderungsanstalten gestellt, außerdem wird in der Szene nach Unterstützern gesucht.

Die Bar 25 hatte am 14. September nach gescheiterten Verhandlungen mit Bezirk und Senat endgültig ihre Türen schließen müssen. Sie musste weichen, weil der Untergrund wegen Altlasten sanierungsbedürftig ist. Später soll auf dem Areal im Rahmen des Investorenprojekts Mediaspree ein Bürohochhaus gebaut werden.

Im Moment sind Dieziger und sein Team mit der Räumung des Geländes beschäftigt. Ende Oktober ist Schlüsselübergabe. Die Bar 25 soll dann an anderer Stelle wiederauferstehen.