Haftstrafe angetreten

Karsten Speck sitzt jetzt in Berliner Gefängnis

Der Berliner Schauspieler hat am Mittwoch seine Haftstrafe im offenen Vollzug in der Berliner Anstalt Hakenfelde angetreten. Der 55-Jährige war wegen Betrugs und Steuerhinterziehung verurteilt worden.

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Nach seiner Verurteilung wegen Betrugs und Steuerhinterziehung hat Schauspieler Karsten Speck jetzt seine Haftstrafe in Berlin angetreten. Dies teilte Justizsprecher Michael Kanert am Mittwoch mit.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) soll der TV- Star die Strafe im offenen Vollzug in der Berliner Anstalt Hakenfelde verbüßen. Speck durchlaufe jetzt das für alle Häftlinge übliche Einweisungsverfahren, hieß es dazu in der Berliner Justiz. Im offenen Vollzug können Häftlinge tagsüber das Gefängnis verlassen, wenn sie „draußen“ eine Arbeit haben.

Das Landgericht Frankfurt (Oder) hatte den Schauspieler im vergangenen Dezember zu einer Gesamtstrafe von fünf Jahren verurteilt. Darin eingerechnet wurde ein erstes Urteil aus dem Jahr 2004 wegen ähnlicher Vergehen. Maximal muss der 50-Jährige mit zwei Jahren und zehn Monaten Haft rechnen.

Speck hatte bereits 22 Monate nach der ersten Verurteilung in Dortmund abgesessen – ebenfalls im offenen Vollzug. Außerdem hat das Gericht mit seinem Urteil verfügt, dass ihm neun Monate Haft wegen der langen Verfahrensdauer erlassen werden. Zudem kann der Schauspieler später bei guter Führung auf Bewährung entlassen werden, wenn er zwei Drittel der Haft verbüßt hat.

Der DDR-Star und seine Frau hatten nach der Wende wegen fehlgeschlagener Immobiliengeschäfte bei Gläubigern Schulden in Millionenhöhe angehäuft. Beide kamen dafür zunächst in Dortmund vor Gericht und wurden zu Haftstrafen verurteilt. Als Entschädigung für die Immobiliengeschäfte sollte Speck einen Teil seiner Gagen in einen Fonds für die Geschädigten zahlen. Dies umging er durch Betrügereien und schleuste Gelder an Gläubigern und dem Fiskus vorbei.

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