Umzug

Reiterstaffel der Bundespolizei verlässt Berlin

Foto: ZB

Seit Jahren sucht der Bund nach einem neuen Standort für die Berliner Reiterstaffel. Jetzt hat sie ihn gefunden: 37 Beamte und 25 Pferde ziehen demnächst nach Brandenburg um.

Die Reiterstaffel der Bundespolizei verlässt Berlin. Sie solle nicht auf dem Gelände der Trabrennbahn Karlshorst einquartiert werden, sondern nach Stahnsdorf in Brandenburg umziehen, schreibt die “Berliner Zeitung“ unter Berufung auf einen Bericht des Bundesinnenministeriums an den Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages.

Der Rechnungsprüfungsausschuss habe das Innenministerium jetzt aufgefordert, den Umzug in die Wege zu leiten. In Stahnsdorf solle die Reiterstaffel auf einem bundeseigenen Grundstück ihre neue Heimat finden. Die Gebäude müssten jedoch erst gebaut werden. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) solle den Bau managen und die Gebäude vermieten. Für 30 Jahre werden 9,6 Millionen Euro Miete angesetzt.

Die Reiterstaffel besteht den Angaben zufolge aus 37 Polizeibeamten, sechs Angestellten und 25 Pferden. Sie wird zur Überwachung der Zäune an den Flughäfen Tegel und Schönefeld, zur Kontrolle an Bahnanlagen sowie zum Schutz von Bundespräsidial- und Kanzleramt eingesetzt, sowie bei Demonstrationen und Fußballspielen.

Die Staffel war bislang in Spandau und im Grunewald untergebracht. Seit Anfang des Jahres nutzt sie jedoch nur noch den Standort im Grunewald. Weil sie dort aber nicht auf Dauer bleiben kann, sucht der Bund bereits seit Jahren nach einem neuen Quartier.

( dpa/mim )