Beutezug

Moldawische Bande beging 150 Einbrüche in Berlin

Die Berliner Polizei hat im Dezember eine gut organisierte Einbrecherbande gefasst, die offenbar für mehr als 150 Einbrüche in der Region verantwortlich ist. Wer etwas vermisst, kann sich im Polizeipräsidium das Diebesgut anschauen.

Einer im Dezember ausgehobenen Einbrecherbande kann die Polizei bis jetzt rund 150 mögliche Taten in Berlin und Brandenburg zuordnen. Die Ermittler untersuchen nun mögliche weitere Taten der mutmaßlichen Seriendiebe, wie das Landeskriminalamt am Freitag in Eberswalde mitteilte. Bei mehreren Einsätzen nahmen sie laut einem Sprecher 25 Tatverdächtige vorläufig fest. Die Beschuldigten im Alter von 19 bis 29 Jahren stammen aus Moldawien und sind teilweise Asylbewerber. 18 Männer sitzen derzeit in Untersuchungshaft, zwei werden den Angaben zufolge noch per Haftbefehl gesucht.

Das Vorgehen der Bande beschrieb die Polizei als „gut organisiert und strukturiert“. Die Moldawier schlugen meist abends an Wochentagen in Einfamilienhäusern zu, oftmals während die Hausbesitzer kurzfristig unterwegs waren. Im Haus stahlen sie Bargeld, Uhren und Schmuck. Unterstützt wurden sie von Hintermännern, die ihnen Unterschlupf gewährten und das Diebesgut lagerten. Ein Teil der Beute konnte die Polizei eigenen Angaben zufolge noch nicht den rechtmäßigen Besitzern zuordnen. Es lagert derzeit im Berliner Polizeipräsidium am Columbiadamm in Tempelhof.

Hier können im Internet Fotos vom Diebesgut angesehen werden.

Mögliche Opfer werden gebeten, sich bei der ermittelnden Dienststelle des Landeskriminalamtes Brandenburg in Potsdam-Babelsberg zu melden.