Wettbewerb

Neuer Vorschlag für das Berliner Einheitsdenkmal

Foto: Florian Mausbach

Am 3. Oktober soll der Siegerentwurf für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal auf dem Schloßplatz in Berlin-Mitte präsentiert werden. Es gab einige absurde Ideen. Kurz vor der Entscheidung liegt nun ein neuer Vorschlag vor.

Überdimensionierte goldene Bananen, monströse Lego-Giraffen oder schwarz-rot-goldene Zauberwürfel waren nur einige der absurden Ideen, die der gescheiterte erste Wettbewerb zur Gestaltung des Freiheits- und Einheitsdenkmals auf dem Schloßplatz in Mitte hervorbrachte. Nun soll am 3. Oktober 2010 der in einem zweiten Wettbewerbsverfahren ermittelte Siegerentwurf präsentiert werden.

Doch bevor es so weit ist, schaltet sich Florian Mausbach, der ehemalige Präsident des Bundesamts für Bauwesen, mit einem eigenen Entwurf in die Debatte ein. „Ich wollte meinen Mitstreitern und auch mir beweisen: Es geht doch“, sagte Mausbach, auf dessen Idee das geplante Denkmal zurückgeht.

Sein Entwurf gestaltet die Losungen der friedlichen Revolution von 1989 „Wir sind das Volk“ und „Wir sind ein Volk“ zu einer monumentalen Schriftskulptur. Beide Sätze zusammen bilden ein Monument, das sich sieben Meter in die Höhe und 29 Meter in die Breite erstreckt.

Die Kosten für die Errichtung des Denkmals aus Edelstahl und Stahlbeton schätzt Mausbach auf weniger als eine Million Euro. Der Bundestag hat für den Bau 15 Millionen Euro bewilligt.

( ij )