Bundesbauten

Das Regierungsviertel wird zugebaut

Eine der letzten Brachen des Berliner Regierungsviertels wird bebaut. 190 Millionen Euro soll die Erweiterung des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses bis an die Luisenstraße kosten. Ende 2013 sollen die ersten Abgeordneten hier einziehen.

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Im Berliner Regierungsviertel wird vom Bundestag für fast 190 Millionen Euro eine der letzten Brachen bebaut. Auf dem Gelände nahe dem Spreebogen, wo bis zu seinem heftig umstrittenen Abriss 2004 der letzte DDR-Plattenbau in enger Nachbarschaft zu Bundestagsbauten stand, soll das Marie-Elisabeth-Lüders-Haus des Parlaments bis direkt an die Luisenstraße in Mitte erweitert werden. Das bestätigte Sprecher Andreas Kübler vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung. Bagger haben bereits erste Erdhügel für den Erweiterungsbau des Parlamentsgebäudes aufgeworfen, Ende 2013 sollen Bundestagsabgeordnete und ihre Mitarbeiter dort einziehen.

Wie Kübler sagte, wird für die Bauarbeiten vom 23. März an die Adele-Schreiber-Krieger-Straße komplett und die Luisenstraße halbseitig gesperrt. Dies dürfte zu zusätzlichen Staus in dem stark frequentierten Gebiet führen. Der Erweiterungsbau des Lüders-Hauses erhält an der Luisenstraße ein repräsentatives Portal, das Besucher und Abgeordnete nutzen können. Öffentlich zugänglich sollen Kunstausstellungen sein, außerdem hat das führende Architektenbüro Stephan Braunfels durch die Verbindung des Alt- und Neubaus einen großen Saal für rund 1200 Besucher und zur öffentlichen Nutzung geplant.