Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Autofahrer kracht gegen Laterne

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Freitag, 27. März 2020.

In Schöneberg krachte ein Auto gegen eine Laterne.

In Schöneberg krachte ein Auto gegen eine Laterne.

Foto: Thomas Peise

+++ Autofahrer kracht gegen Laterne +++

Ein 30 Jahre alter Autofahrer hat am Donnerstag gegen 19.10 Uhr in Schöneberg einen schweren Unfall verursacht. Der BMW-Fahrer soll die Kontrolle über seinen Wagen verloren haben, als er von der Dudenstraße nach links auf die Wilhelm-Kabus-Straße abbiegen wollte. Er kam von der Straße nach rechts ab und prallte gegen eine Laterne. Sie wurde so stark beschädigt, dass sie abgebaut werden musste.

Polizisten erkannten das Auto an der Unfallstelle wieder. Kurz zuvor war es ihnen auf der Katzbachstraße aufgefallen. Dort war der Autofahrer mit hohem Tempo und quietschenden Reifen an ihnen vorbeigefahren. Die Beamten konnten dem Raser nicht folgen, da sie mitten in einer Fahrzeugkontrolle waren. Als die Polizisten später die Personalien des Rasers aufnahmen, stellten sie fest, dass er nach Alkohol roch. Eine Atemalkoholkontrolle ergab rund 1,6 Promille. Der Fahrer wurde zur Blutentnahme in ein Gewahrsam gebracht. Sein Führerschein und das Auto wurden beschlagnahmt. Danach wurde der 30-Jährige wieder entlassen.

Während der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen war die Wilhelm-Kabus-Straße zwischen Kolonnenstraße und Torgauer Straße von 20.45 Uhr bis 21.15 Uhr gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 4 hat die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang übernommen.

+++ Polizeischüler rast mit Tempo 145 über Autobahn +++

Wie die Polizei am Freitag mitteilte, sind in Johannisthal und Baumschulenweg (Treptow-Köpenick) bereits am Montag auf der Bundesautobahn 113 zwei Raser erwischt worden. Ein Mercedes-Fahrer fuhr in Höhe der Stubenrauchstraße mit Tempo 145 bei erlaubten 80 km/h. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 22-Jährige ein Polizeischüler ist. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von mindestens 1.360 Euro, zwei Punkte in Flensburg sowie drei Monate Fahrverbot.

Wenige Stunden später gegen 16.30 Uhr war ein anderer Autofahrer mit Tempo 132 in Höhe Späthstraße unterwegs. Beamte beobachteten auch, wie er andere Fahrzeuge von rechts überholte und mit dem Handy telefonierte. Der 21-Jährige soll sich derzeit noch in der Probezeit befinden und gab an, vor einiger Zeit erst von der Polizei wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss angehalten worden zu sein. Auch gegen ihn fertigten die Beamten Anzeigen.

+++ Radfahrerin bei Sturz in Spandau schwer verletzt +++

In Spandau erlitt am Donnerstag gegen 15.40 Uhr eine Radfahrerin bei einem Sturz einen Beinbruch. Die 73-Jährige wollte auf der Neuendorfer Straße einem Auto ausweichen, das auf dem Radfahrstreifen stand. Als sie nach rechts auf dem Gehweg fuhr, stürzte sie beim Überfahren des Bordsteins. Die Seniorin wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Verkehrsermittlungsdienst ermittelt.

+++ Weltkriegsbombe in Erkner entschärft +++

Eine Weltkriegsbombe ist am Freitagmittag in Erkner (Oder-Spree) entschärft worden. Um 11.20 Uhr wurde der Sperrkreis aufgehoben, sagte ein Mitarbeiter der Stadt. Rund 330 Bewohner der Bahnhofsiedlung hatten zuvor ihre Wohnungen verlassen müssen. Wegen der Corona-Pandemie waren die Bedingungen nach Angaben der Stadt erschwert. Rund 120 Bürger wurden demnach vorübergehend in der Stadthalle untergebracht, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden konnte. Andere Bewohner waren während der Entschärfung auf der Arbeit oder konnten die Zeit im Freien oder bei nahen Verwandten überbrücken.

+++ Trio bei Einbruchsversuch in Reinickendorf erwischt +++

Drei Männer haben am Donnerstagabend gegen 23.15 Uhr versucht, im Märkischen Viertel in Reinickendorf in ein Lebensmittelgeschäft am Dannenwalder Weg einzubrechen. Ein Anwohner beobachtete, wie das Trio aus einem weißen Seat stieg und die Kellertreppe des Marktes hinunter ging. Die Polizisten ertappten die Männer auf frischer Tat. Zwei Männer, 28 und 34 Jahre alt, konnten festgenommen werden. Dem Dritten gelang die Flucht. An der Kellertür wurden Einbruchsspuren gesichert. Außerdem stellten Beamte einen Rucksack mit Einbruchswerkzeugen und den Pkw sicher. Die Festgenommenen wurden in ein Polizeigewahrsam gebracht. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 1 übernahm die weiteren Ermittlungen.

+++ Mann stirbt bei Brand in JVA Tegel +++

Bei einem Brand in einer Zelle der Justizvollzugsanstalt Tegel ist in der Nacht zu Freitag ein 42 Jahre alter Insasse ums Leben gekommen. Er verbüßte eine lebenslange Haftstrafe. Der Brand war in der vierten Etage eines achtgeschossigen Gebäudes ausgebrochen.

Die Feuerwehr wurde um 3.09 Uhr alarmiert und war mit etwa 50 Einsatzkräften vor Ort. Das Feuer konnte relativ schnell gelöscht werden. 21 Personen wurden laut Feuerwehr gerettet. Die Brandursache war zunächst nicht bekannt. Wie üblich in solchen Fällen nahmen Beamte des Landeskriminalamtes die Ermittlungen auf.

+++ Mann brüllt fremdenfeindliche Rufe von Balkon in Niederschöneweide +++

In Niederschöneweide (Treptow-Köpenick) soll ein 50-jähriger Mann Donnerstag gegen 16 Uhr fremdenfeindliche Rufe von seinem Balkon geschrien haben. Ein 20 Jahre alter Bewohner eines Mietshauses an der Sanddornstraße hörte die beleidigenden Ausrufe im Hinterhof. Die Polizei ging zur Wohnung des 50-Jährigen. Auf Klopfen und Klingeln reagierte der Mann nicht. Der Staatsschutz ermittelt.

+++ Sofa brennt in Wohnung in Neukölln +++

An der Karl-Marx-Straße in Neukölln hat es in der Nacht in einem Wohnhaus gebrannt. Eine Couch in einer Wohnung stand in Flammen. Da der Rauchmelder auslöste, konnten sich die Bewohner selber in Sicherheit bringen. Die Feuerwehr hatte den Brand schnell unter Kontrolle. Ob es Verletzte gab, ist bislang nicht bekannt.