Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Drogendealer vom Görlitzer Park verhaftet

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Donnerstag, 26. März 2020.

Ein Polizeiauto mit Blaulicht (Symbolbild).

Ein Polizeiauto mit Blaulicht (Symbolbild).

+++ Drogendealer vom Görli verhaftet - 8 Kilo Marihuana in Müllbeuteln +++

Zwei mutmaßliche Drogenhändler schnappte die Polizei am Mittwoch in Kreuzberg. Zivilfahnder hatten einen 45 Jahre alten Mann beobachtet, der offenbar Drogen an einen Mann vor dem Görlitzer Park übergab. Im Anschluss traf sich der 45-Jährige mit einem mutmaßlichen Komplizen vor dem Park und besuchte mit ihm ein Café in der Sanderstraße. Nach dem Verlassen des Cafés kontrollierten Einsatzkräfte die beiden in der Kottbusser Straße und nahmen sie fest. Die Fahnder beschlagnahmten Marihuana und Mobiltelefone, welche sie bei dem 45-Jährigen gefunden hatten, sowie das Auto. Danach wurde das Café durchsucht. In Keller fanden die Einsatzkräfte circa acht Kilogramm augenscheinliches Marihuana, verpackt in Müllbeuteln. Es wurde ebenfalls beschlagnahmt. Der 45-Jährige und sein 54 Jahre alter Komplize wurden in Polizeigewahrsam gebracht.

+++ Männer liefern sich Verfolgungsjagd mit Polizei +++

Zwei Männer haben sich am Mittwochabend in Wilmersdorf und Charlottenburg eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Beamten war gegen 21.25 Uhr ein BMW auf der Stadtautobahn aufgefallen, der an der Anschlussstelle Hohenzollerndamm mit hoher Geschwindigkeit Richtung Dreieck Funkturm fuhr. Als der Wagen an der Anschlussstelle Kaiserdamm abfuhr und an der roten Ampel halten musste, wollten die Polizisten den Fahrer kontrollieren. Der Mann gab statt dessen Gas, bog nach links auf die Knoblesdorffbrücke ab und dann wieder zurück auf die A100 Richtung Süden. Dort raste er bis zur Abfahrt Kaiserdamm-Süd, fuhr wieder ab, wendete verbotswidrig am Messedamm und fuhr durch mehrere Straßenzüge in Westend. Laut Polizei fuhr der Mann sehr schnell und missachtete sowohl Vorfahrtsregeln wie auch rote Ampeln. Auf dem Kaiserdamm Höhe Soorstraße stiegen Fahrer und Beifahrer aus dem rollenden BMW und flüchteten zu Fuß. Der Wagen rollte mit offenen Türen gegen einen geparkten VW.

Die Beamten konnten mithilfe weiterer Polizisten die beiden Männer im Alter von 30 und 43 Jahren nahe dem Zentralen Omnibusbahnhof festnehmen. Bei dem 30-Jährigen wurde ein Messer gefunden und beschlagnahmt. Der Mann klagte über Atembeschwerden und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Im Wagen fanden die Beamten zwei Baseballschläger und ein weiteres Messer. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass der BMW-Fahrer am Theodor-Heuss-Platz noch einen Ford gerammt hatte, dessen 30 Jahre alter Fahrer leichte Schulterverletzungen erlitt. Wer den Wagen fuhr, ist derzeit noch unklar.

+++ Mann will Rollstuhlfahrer das Handy stehlen +++

Ein Mann hat in Gesundbrunnen versucht, einem Rollstuhlfahrer das Handy zu stehlen und dessen Mutter bedroht. Der 24 Jahre alte, auch kognitiv eingeschränkte Rollstuhlfahrer spielte etwas abseits mit dem Handy, als seine Mutter am Fahrscheinautomaten stand, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Ein 36-Jähriger soll ihm das Handy abgenommen haben. Die Mutter nahm es wieder an sich, als sie das mitbekam. Der Mann soll dann seine Faust erhoben haben. Er wurde nach dem Vorfall am Mittwochmittag vorläufig festgenommen.

+++ Mann nach erfolglosen Reanimationsversuchen gestorben +++

Nach erfolglosen Reanimationsversuchen ist ein Mann in Friedrichshain in der Nacht zu Donnerstag gestorben. Zuvor war er in einem Innenhof an der Seumestraße entdeckt worden. Zuerst hatte die „B.Z.“ darüber berichtet. Wie die Morgenpost vor Ort erfuhr, versuchten die Rettungskräfte etwa eine Stunde lang, den Mann zu reanimieren. Die Polizei leitete ein Todesermittlungsverfahren, der Leichnam wurde zur Gerichtsmedizin abtransportiert. Wie der Mann ums Leben gekommen war, blieb zunächst unklar. Die Polizei ging jedoch später nach Angaben einer Sprecherin davon aus, dass es sich um einen Suizid handelte.

+++ Zwei mutmaßliche Taschendiebe festgenommen +++

Polizisten haben am Mittwochnachmittag in Neukölln zwei mutmaßliche Taschendiebe festgenommen. Wie die Polizei mitteilte, sollen die 23 und 24 Jahre alten Tatverdächtigen gegen 14.15 Uhr auf dem Gehweg des Kottbusser Damms einer 25-Jährigen ihr Handy aus der Jacke gezogen haben. Die Frau bemerkte dies, drehte sich um und forderte von den Männern ihr Eigentum zurück. Dieser Aufforderung sollen die Tatverdächtigen nach einer kurzen Diskussion nachgekommen sein, um anschließend ihren Weg fortzusetzen. Die Frau alarmierte die Polizei, die kurze Zeit später die zwei mutmaßlichen Diebe am Planufer in Kreuzberg festnahm. Bei einem der Tatverdächtigen fanden die eingesetzten Kräfte ein Reizstoffsprühgerät. Die beiden Festgenommenen wurden zur Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen in ein Gewahrsam gebracht.

+++ Feuer in Kleingartenkolonien - Mann festgenommen +++

In einer Kleingartenkolonie in Schöneberg sind am Mittwochnachmittag zwei Lauben vollständig niedergebrannt, die Hausbrand einer weiteren Laube sowie der Garten einer Parzelle wurden beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, ereignete sich das Feuer am Matthäifriedhofsweg gegen 16.40 Uhr. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten etwa eine Stunde. Personen wurden nicht verletzt. Polizeikräfte nahmen in der Nähe einen 40-jährigen Mann fest, da er sich verdächtig verhalten hatte. Da nach bisherigen Ermittlungen eine vorsätzliche Brandstiftung nicht auszuschließen ist, wurde der Festgenommene in einem Gewahrsam gebracht. Anschließend wurde er wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

Auch in einer Kleingartenanlage in Westend bracht in der Nacht zu Donnerstag ein Feuer aus. Dort stand am Ruhwaldweg eine Laube in Brand. Die Flammen griffen auf eine zweite Laube über. Eines der Häuser brannte vollständig aus, das andere wurde stark beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar.

+++ 34-Jährige von Auto erfasst +++

Eine Fußgängerin ist am Mittwochnachmittag in Westend bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, überquerte die 34-Jährige gegen 17.30 Uhr die Fahrbahn der Heerstraße in Höhe Einmündung Bayernallee. Dabei kam es zu einer Kollision zwischen ihr und dem Renault eines 49-jährigen Mannes, der mit seinem Auto den rechten Fahrstreifen der Heerstraße in Richtung Jafféstraße befuhr. Die Fußgängerin erlitt Arm- und Schulterverletzungen. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt zum genauen Unfallhergang.

+++ Schwerer Unfall auf dem westlichen Berliner Ring +++

Auf dem westlichen Berliner Ring (A10) hat sich am Donnerstagvormittag ein schwerer Unfall ereignet. Die Autobahn wurde kurzzeitig zwischen Spandau und Potsdam-Nord in Richtung Dreieck Werder gesperrt. Gegen 8.20 Uhr wurde die Strecke wieder freigegeben. Der rechte Fahrstreifen bleibt aber noch blockiert, teilte die Berliner Verkehrsinformationszentrale (VIZ) mit. Um was für einen Unfall es sich handelt, war zunächst nicht bekannt.

+++ Einsatz an der Rigaer Straße +++

Mit einem größeren Aufgebot an Einsatzkräften hat die Polizei in der Nacht zu Donnerstag eine Veranstaltung in der Rigaerstraße 94 in Friedrichshain verhindert. In der dortigen Autonomenkneipe "Kadterschmiede" sollte die dort bekannte Volksküche stattfinden. Aufgrund der Polizeipräsenz wurde die Veranstaltung abgesagt.

+++ Zwei Lauben brannten in Westend +++

In einer Kleingartenanlage im Ruhlandweg in Westend standen in der Nacht zu Donnerstag gleich zwei Lauben in Flammen. Eine brannte vollständig ab, die zweite wurde durch das Feuer erheblich beschädigt. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Feuerwehr rückte mit zwei Staffeln an und war lange mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Brandursache ist bislang unklar.